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Picotas sind keine gewöhnlichen Kirschen - vier Unterschiede und sechs spanische Rezepte für die Saison

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Picotas sind keine gewöhnlichen Kirschen - vier Unterschiede und sechs spanische Rezepte für die Saison

Die Kirschsaison hat gerade begonnen, doch nicht alle Kirschen sind gleich - und was wir "Picota" nennen, ist etwas Besonderes. Picotas sind eine Kirschsorte aus dem Jerte-Tal in Spanien mit geschützter Ursprungsbezeichnung (D.O.P.) und unterscheiden sich von gewöhnlichen Kirschen in vier zentralen Punkten.

Erstens: sie haben keinen Stiel. Beim Reifen löst sich der Stiel auf natürliche Weise vom Fruchtkörper und hinterlässt eine kleine selbstheilende Wundstelle, die die Frucht vor Feuchtigkeit schützt. Zweitens: Farbe - Picotas sind dunkler, gewöhnliche Kirschen heller rot. Drittens: Textur - Picotas sind fester und haben eine knackigere Innenschicht. Und viertens: Geschmack - Picotas sind intensiver und süßer, gewöhnliche Kirschen säurereicher.

Zum Kochen funktionieren beide ausgezeichnet - aber für den Genuss im Hochsommer sind Picotas in ihrem Element. Spanische Köche empfehlen sechs Rezepte für diese Saison: Ricotta-Schoko-Törtchen mit Kirschfüllung, Kirschen-Gazpacho (eine hervorragende kalte Suppe für sommerliche Abende), Clafoutis (der französische Kirschauflauf ohne Boden), Cheesecake mit Picotas, Kirschen umhüllt von weißer Schokolade und eine sechste Variante mit Ricotta-Mousse.

Für den Balkan-Kontext: Mazedonische Kirschen aus Prilep und Veles kosten in dieser Saison 100-150 Denar pro Kilo und können die Picotas für die meisten dieser Rezepte problemlos ersetzen. Der wichtigste Einkaufstipp: Schau auf den Stiel. Ist er frisch grün - die Frucht ist frisch. Ist er trocken und braun - sie liegen schon länger. Das ist der Test ohne Fehler.