Ein Kindergarten für 130 Kinder in Kozle: Teil der Antwort auf die demografische Frage - wenn er rechtzeitig öffnet
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Japans größter Börsengang in diesem Jahr kommt nicht von einem glänzenden KI-Start-up, sondern von einem Unternehmen, das schon 1977 als gewöhnlicher Taxibetreiber gegründet wurde. Go, Japans größte App für Fahrtenvermittlung, sammelte 88,6 Milliarden Yen (553 Millionen Dollar) an der Börse - und kündigte sofort an, wofür sie es ausgeben werde: Robotaxis und Übernahmen.
Die Zahlen hinter Go sind ernst. 35 Millionen Downloads, 85.000 Partnerfahrzeuge, 80 Prozent des japanischen Taxi-App-Marktes und Abdeckung in 46 von 47 Präfekturen. Das ist kein Start-up mit Präsentation und Traum, sondern ein Unternehmen, das den Markt bereits hält. Dennoch schloss die Aktie am ersten Tag rund 4 Prozent unter dem Ausgabepreis - die Investoren applaudieren, aber vorsichtig.
Hinter dem Plan für autonome Fahrzeuge steht ein hartes Problem, kein Marketing. Japan hat nicht genug Fahrer - die Zahl der Taxifahrer ist um etwa 20 Prozent gesunken, die Bevölkerung altert, und dieser Trend lässt sich kaum umkehren. Das Robotaxi ist für Go kein Spielzeug der Zukunft, sondern eine Antwort auf eine Lücke, die bereits besteht. Das Unternehmen arbeitet mit Waymo, der Alphabet-Tochter, und verspricht, erst vollautonom zu fahren, ohne Mensch im Fahrzeug, nachdem es die Technik bestätigt und eine Genehmigung erhalten hat.
Unter den Investoren sind schwergewichtige Namen - BlackRock, Wellington und M&G. Das ist ein Zeichen, dass das große Geld glaubt, die Zukunft des Verkehrs in alternden Gesellschaften sei automatisiert. Der Balkan hat noch ein anderes Problem - bei uns fehlen nicht Fahrer, sondern Straßen, auf denen sich das Fahren lohnt. Doch die Logik ist universell: Wo die Menschen ausgehen, kommen die Maschinen, um die Lücke zu füllen. Die Frage ist nur, wer diese Maschine kontrollieren wird, sobald sie unersetzlich geworden ist.
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