Skip to content

Der Einstein-Ring, den die Königinnen hartnäckig wählen: eine Botschaft, kurz weil sie stark ist

1 Min. Lesezeit
Teilen
Der Einstein-Ring, den die Königinnen hartnäckig wählen: eine Botschaft, kurz weil sie stark ist

Der Solitär - ein Ring mit einem einzigen, hervorgehobenen Diamanten - bleibt über die Jahrzehnte die Wahl der Königinnen und Prominenten. Die Botschaft ist einfach und gerade deshalb kraftvoll: nur du. In einer Welt, in der alles darauf ausgelegt ist, größer und zerstückelter zu sein, ist ein einziger Stein, der alles sagt, der gegenteilige Zug.

Die königlichen Beispiele zeigen die Bandbreite. Victoria von Schweden erhielt, als sie 2010 Daniel Westling heiratete, einen dreikarätigen Brillanten auf einem Weißgoldband, ein Werk der königlichen Juweliere „W.A. Bolin”, geschätzt auf rund 100.000 Euro. Eugenie von York wiederum wählte etwas Selteneres - einen rosa-orangefarbenen Saphir mit einem Diamantkranz auf Gelbgold.

Charlotte Casiraghi, Enkelin von Grace Kelly, entschied sich für einen großen Diamanten auf Gelbgold, als sie 2019 Dimitri Rassam heiratete. Madeleine von Schweden wiederum trägt einen zentralen Diamanten mit vier Krappen und kleinen Brillanten an den Seiten. Jeder dieser Ringe erzählt eine andere Geschichte, doch alle stützen sich auf dasselbe Prinzip - ein Stein, kein weiterer.

Die Prominenten gehen in der Größe einen Schritt weiter. Rosie Huntington-Whiteley, Ehefrau von Jason Statham, trägt einen zentralen Diamanten, geschätzt auf rund 350.000 Dollar. Hailey Bieber wiederum glänzt mit einem sechskarätigen ovalen Diamanten auf einem Gelbgoldband, wert 600.000 Dollar. Und Lily Collins hatte einen Diamanten im Altschliff im Wert von über 80.000 Dollar - 2023 gestohlen, aber später zurückgegeben.

Die Mode bei Verlobungsringen ändert sich jede Saison, doch der Solitär überdauert hartnäckig. Vielleicht, weil er nicht versucht, mit Komplexität zu beeindrucken, sondern mit Klarheit. Und darin liegt etwas, worüber es sich auch jenseits des Schmucks nachzudenken lohnt - die stärksten Botschaften sind meist auch die kürzesten.