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Tag 53 des Iran-Kriegs: Vance reist nach Pakistan, Teheran schliesst Hormuz, VAE zaehlen 2.800 Geschosse

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Dreiundfuenfzig Tage Krieg im Iran, und der Horizont klaert sich nicht auf. US-Vizepraesident JD Vance bereitet sich auf eine Reise nach Pakistan fuer eine zweite Verhandlungsrunde vor, doch der Iran hat seine Teilnahme noch nicht bestaetigt. Pakistanische Behoerden sprechen von positiven Signalen - diplomatische Sprache fuer vielleicht, aber nichts Konkretes.

Vor Ort werden die Dinge immer konkreter. US-Marines beschlagnahmten ein iranisches Handelsschiff, das versuchte, die Seeblockade im Golf von Oman zu durchbrechen. Teheran reagierte mit rechtswidriger und brutaler Akt und forderte die sofortige Freilassung der Besatzung. Nach einer kurzen Oeffnung der Strasse von Hormuz fuehrte der Iran erneut strenge Kontrollen ein - geschlossen fuer alle Schiffe ohne iranische Genehmigung. Die Botschaft: Die Meerenge bleibt geschlossen, bis die amerikanische Blockade endet.

Die VAE melden, mehr iranische Angriffe erhalten zu haben als jedes andere Land - ueber 2.800 Geschosse und Drohnen. Chinas Praesident Xi Jinping forderte waehrend Gespraechen mit der saudischen Fuehrung normalen Verkehr durch Hormuz. Wenn die zwei groessten Oelimporteure der Welt ueber freie Durchfahrt sprechen, ist das keine diplomatische Hoeflichkeit - es ist eine Warnung.

Trump seinerseits laesst keinen Raum fuer Zweideutigkeit. Lehnt der Iran Verhandlungen ab, folgen Angriffe auf Bruecken, Kraftwerke und kritische Infrastruktur. Er behauptet, fruehere Operationen haetten Irans Urananreicherungsinfrastruktur vollstaendig zerstoert - eine Behauptung, die der Iran sofort dementiert. Haben Verhandlungen eine Chance, wenn eine Seite mit totaler Vernichtung droht und die andere behauptet, neue Karten auf dem Schlachtfeld zu haben?