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Über tausend Wanderer beim 44. Aufstieg auf den Titov Vrv: eine Tradition, die weitergegeben und nicht nur erhalten wird

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Über tausend Wanderer beim 44. Aufstieg auf den Titov Vrv: eine Tradition, die weitergegeben und nicht nur erhalten wird

Mehr als tausend Wanderer aus Mazedonien und der Region bestiegen den Titov Vrv (2.747 Meter) beim 44. traditionellen Aufstieg, organisiert von Bergsteigervereinen. Die Veranstaltung, die seit den 1980er-Jahren ununterbrochen stattfindet, versammelte dieses Jahr Teilnehmer aller Generationen.

Der Aufstieg findet traditionell Anfang Juni statt, wenn das Wetter einen sicheren Gang auf den Gipfel erlaubt, der Teil des Šar-Gebirges ist. Die Teilnehmer brechen früh am Morgen auf und erreichen bis Mittag den Gipfel, wo Fahnen gehisst und Fotos gemacht werden.

Der Titov Vrv ist der höchste Gipfel des Šar-Gebirges und nach dem Golem Korab der zweithöchste Mazedoniens. Er trägt den Namen von Josip Broz Tito, und trotz des Systemwechsels ist der Name geblieben - wie auch die Tradition des Aufstiegs selbst.

Das Interessante daran: Dieses Ereignis überlebte das System, das es hervorbrachte. Im Sozialismus als Massenveranstaltung ins Leben gerufen, lebt es heute als spontane Tradition der Wanderer weiter, ohne ideologischen Beiklang. Die Leute kommen wegen des Berges, nicht wegen der Politik.