Der Premier nennt einen Staatsanwalt einen Mittäter, will ihn aber nicht benennen: Angeklagter mit fünf Millionen Euro Kaution überquerte die Grenze völlig legal
01.08.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Es gibt eine Regel in der italienischen Küche: Mit wenigen Zutaten erreicht man viel, wenn man weiß, was man tut. Dieses Rezept für Pasta mit Sardellen und Zitrone, das der Schauspieler Stanley Tucci populär machte, ist genau das - ein paar Dinge in einer Pfanne und ein Ergebnis, das nach mediterranem Sommer riecht. „Es ist wirklich gut", war sein schlichtes Urteil nach dem ersten Bissen.
Das Geheimnis liegt in den Sardellen - den eingelegten Fischchen, die viele meiden, weil sie glauben, sie würden mit salzigem Aroma dominieren. Das Gegenteil ist der Fall. Langsam in Olivenöl mit dünn geschnittenem Knoblauch erhitzt, zergehen die Sardellen und zerfallen in eine cremige Basis voller Umami-Geschmack, ohne überhaupt als Fisch erkennbar zu sein. Das ist die Grundlage des Gerichts.
Das Verfahren ist einfach: Die Sardellen kommen bei niedriger Flamme in eine Pfanne mit Olivenöl und Knoblauch, werden weich gegart, dann werden Fenchel und geriebene Zitronenschale untergerührt. Die gekochte Pasta wird hinzugefügt - idealerweise Bucatini, deren hohle Mitte die Sauce besser aufsaugt - zusammen mit einer Tasse Pasta-Kochwasser, um alles zu verbinden. Zum Schluss geröstete Semmelbrösel für Knusprigkeit und Kontrast.
Warum gerade Bucatini? Die hohle Form der Pasta lässt die Sauce auch von innen eindringen, was jeden Bissen saftiger macht. Und die gerösteten Brösel sind keine Deko - sie geben Textur gegen die Weichheit der Sauce, einen Kontrast, der eine Schüssel Pasta in etwas Durchdachtes verwandelt. Die Italiener wissen das seit Generationen; wir brauchten einen Schauspieler, der uns daran erinnert.
Tucci fügte mit Humor hinzu, das Gericht sei „das perfekte Frühstück" gewesen - was alles über sein Verhältnis zum Essen sagt. Nicht jede Mahlzeit muss ein Abendessen mit Zeremonie sein. Manchmal ist das Beste in der Küche genau das, was man schnell macht, mit dem, was man zur Hand hat, und ohne zu viel nachzudenken.
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