Filipče ruft zu neuer Oppositions-"Front für Freiheit und Gerechtigkeit" auf: neuer Name für eine alte Opposition?
31.05.2026
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07.11.2025
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Diesel wird billiger - doch bevor sich jemand zu sehr freut, lohnt sich ein Blick ins Kleingedruckte. Nach einer Sondersitzung kündigte die Regierung eine Senkung des Dieselpreises um bis zu 6,5 Denar pro Liter an, während sie zugleich die Mehrwertsteuer auf Benzin auf 18 Prozent zurückführte und die Verbrauchsteuern senkte. Mit anderen Worten: Das eine steigt, das andere sinkt, und die Endrechnung hängt davon ab, was man fährt.
Die Verbilligung des Diesels kommt nicht aus irgendeiner heimischen Gnade, sondern aus der Stabilisierung der Weltölpreise. Brent bewegte sich im Mai um die 92 Dollar pro Barrel, das US-amerikanische WTI lag bei etwa 87 - teils dank Optimismus über mögliche US-Iran-Gespräche, die die Straße von Hormus entspannen würden. Doch dieser Optimismus ist brüchig: Scheitern die Gespräche oder eskalieren die Spannungen, können die Ölpreise schnell wieder hochschnellen.
Für Transportunternehmen und Landwirte, die am stärksten vom Diesel abhängen, ist jede Senkung eine Erleichterung in einer Phase hoher Kosten. Für das Budget hingegen müssen die niedrigeren Verbrauchsteuereinnahmen mit der höheren Mehrwertsteuer auf Benzin ausgeglichen werden - ein klassisches Spiel, Geld von einer Tasche in die andere zu schieben, bei dem der Bürger selten weiß, ob er am Ende gewonnen oder verloren hat.
Der Punkt, den die Regierung nicht laut ausspricht, ist einfach: Der heimische Kraftstoffpreis lässt sich nicht vom Weltmarkt abschotten. Die Energieregulierungskommission, der Dollarkurs und die Ölbörsen werden am Ende entscheiden, ob die angekündigten Ersparnisse wirklich an der Zapfsäule ankommen - oder vor der nächsten Sitzung verdampfen. Bis dahin ist die „Verbilligung" eine Ankündigung, keine Garantie.
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