Filipče ruft zu neuer Oppositions-"Front für Freiheit und Gerechtigkeit" auf: neuer Name für eine alte Opposition?
31.05.2026
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07.11.2025
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Während die Institutionen seit Jahren darüber streiten, wer für den Schutz des Ohridsees zuständig ist, sind manche Menschen einfach ins Wasser gegangen und haben angefangen zu reinigen. Heute begann am Strand neben dem Hotel „Biser" in Kalishta die vierte internationale Öko-Aktion zur Reinigung des Sees - organisiert nicht von einem Ministerium, sondern von Tauchclubs.
Die Aktion koordinieren die Tauchclubs „Ezerski puls" und „Skaut", und neben einheimischen Tauchern schlossen sich Gäste aus Serbien und Kroatien an. Die Einladung war für alle offen - Freiwillige, Bürger, Umweltaktivisten und Naturliebhaber. Die Botschaft der Organisatoren ist einfach und direkt: Die Sorge um die Natur ist eine gemeinsame Verantwortung, nicht nur Aufgabe der Institutionen.
Genau dieser Satz ist der Kern der ganzen Geschichte. Wenn Bürger mit eigener Ausrüstung und in ihrer Freizeit in den See steigen, um Müll herauszuholen, der dort überhaupt nicht sein dürfte, ist das eine schöne Tat - aber auch ein stiller Vorwurf an das System. Warum müssen Freiwillige tun, was Aufgabe der Behörden ist?
Der Ohridsee ist einer der ältesten Seen der Welt und steht unter UNESCO-Schutz - ein Status, der Pflichten mit sich bringt, nicht nur touristischen Ruhm. Jeder vom Grund geholte Sack Müll ist Hilfe und Mahnung zugleich. Die Frage, die bleibt, ist, ob die nächste Aktion wieder von freiwilligen Tauchern geführt wird - oder ob irgendwann auch die Institutionen in das Problem eintauchen.
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