Kinder mit Behinderung im Labyrinth gefangen, 10,7 Millionen ohne Grundlage ausgezahlt: die Prüfung der Sozialzentren
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Europa baut einen neuen Rekordtunnel - 64 Kilometer, unter den Alpen, zwischen Österreich und Italien. Der Brenner-Basistunnel, wie er heißt, wird der längste unterirdische Eisenbahntunnel der Welt. Er wird das Reisen durch den Kontinent verändern - und das Ungleichgewicht des Handels zwischen Nord- und Südeuropa.
Warum ist das wichtig? Weil die Fahrt von München nach Verona heute sieben Stunden mit dem Zug dauert. Nach Fertigstellung des Tunnels wird es weniger als zweieinhalb sein. Das ist ein Unterschied, der alle Reise- und Güterverkehrsschemata neu schreibt. Lastwagen, die heute die Alpen mit dem Risiko unvermeidlicher Winterverzögerungen überqueren, werden unter den Bergen fahren.
Die Kosten sind enorm - über 10 Milliarden Euro. Die Bauzeit beträgt fast zwei Jahrzehnte. Das ist die Art von Infrastrukturwerk, die Europa selten beginnt. China baut solche Tunnel fast jedes Jahr. Die EU - einmal in einem Vierteljahrhundert.
Für die Balkanwirtschaften ist das keine triviale Nachricht. Der Brenner-Tunnel verändert die Logistik des Mittelmeerhandels mit Nordeuropa. Heute laufen die Waren, die von Skopje nach München gehen, durch Kroatien, Slowenien, Österreich. Mit schnellerem Transport auf der Nord-Süd-Achse kann die Wettbewerbsfähigkeit der Region - Mazedonien inbegriffen - etwas zulegen.
Es gibt eine weitere Parallele. In Diskussion ist auch ein Tunnel zwischen Spanien und Marokko - unter der Straße von Gibraltar, der Europa und Afrika verbinden würde. Das ist für die weitere Zukunft. Aber der Brenner-Tunnel zeigt, dass Europa noch in der Lage ist zu bauen. Die Frage auf dem Balkan lautet: sind wir es auch?
Wir warten seit 30 Jahren auf eine Autobahn nach Bitola. Italien hat 64-Kilometer-Tunnel. Wir reden nicht über dieselbe Epoche. Wir reden über dieselbe Zivilisation. Und das ist der Teil, der am meisten weh tut.
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