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Ukrainische Soldaten brechen vor Hunger zusammen: 17 Tage ohne Nahrung an der Kupjansk-Front

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Fotos ukrainischer Soldaten bei Kupjansk verbreiteten sich in den sozialen Medien. Maenner mit sichtbaren Rippen, leeren Blicken, am Rand des Zusammenbruchs. "Menschen sind ohne Essen und Wasser stationiert. Das Kommando antwortet nicht. Kaempfer verlieren das Bewusstsein vor Hunger und trinken Regenwasser", schreiben die Soldaten in sozialen Netzwerken.

Die ukrainische Armee raeumte ernsthafte logistische Maengel an der Kupjansk-Front ein. Die durch oeffentlichen Druck ausgeloeste Untersuchung fuehrte zur Entlassung mehrerer Kommandeure des 2. Mechanisierten Bataillons der 14. Separaten Mechanisierten Brigade.

Russische Angriffe durchtrennen Versorgungslinien

Der Generalstab fuehrte die Schwierigkeiten auf systematische russische Luft- und Raketenangriffe auf Uebergaenge ueber den Fluss Oskil zurueck, die die Versorgung der Einheiten bei Kupjansk in der Region Charkiw stark behindern. Derzeit erfolgt die Versorgung ueber Wasserfahrzeuge und schwere Drohnen - temporaere, riskante und begrenzte Loesungen.

Interne Maengel eingeraeumt

Neben dem externen Druck bestaetigte das Militaer auch interne Versaeumnisse. Das Brigadekommando hat die Lage auf dem Schlachtfeld nicht korrekt gemeldet, was zum Verlust von Stellungen und unzureichender Unterstuetzung der Einheiten beitrug. Eine Position hatte bestaetigte Nahrungsversorgungsprobleme - Soldaten hielten bis zu 17 Tage ohne ausreichende Verpflegung durch.

Der Brigadekommandeur wurde entlassen und der Kommandeur des 10. Armeekorps degradiert. Siebzehn Tage ohne Nahrung, Kaempfer die zusammenbrechen, und ein System, das erst reagiert, wenn die Fotos im Internet landen. Das ist keine Propaganda - das sind Menschen, die hungern, waehrend sie kaempfen.