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Vucic gratuliert Ungarn und dankt Orban: Balkandiplomatie spielt auf zwei Hauptstädte

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Vucic gratuliert Ungarn und dankt Orban "für die engen Beziehungen." Diplomatisch geschickt — er behält den Neuen und verlässt den Alten nicht. Der mazedonische Minister Mucunski ist zufrieden: "Die Bürger Ungarns haben gesprochen — wir freuen uns darauf, die Zusammenarbeit fortzusetzen."

Balkanreaktionen auf die ungarischen Wahlen zeigen, wie stark jedes Land auf seinen eigenen Vorteil ausgerichtet ist. Vucic muss balancieren — Orban war sein Verbündeter, aber Ungarn bekommt einen neuen Premierminister. Mucunski hält es sicher: Zusammenarbeit, kein Erwähnen von Orban.

ZNAM — die Koalition, die mehrere kleine Parteien vereint — gratuliert Ungarn und ist überzeugt, dass "die Beziehungen zwischen Mazedonien und Ungarn sich mit verstärkter Intensität entwickeln werden". Optimismus oder Wunschdenken?

Die Wahrheit ist: Für den Balkan bedeutet ein Machtwechsel in Budapest neue Neuausrichtungen. Wer bekommt Mittel, wer bekommt Unterstützung, wer wird übergangen. In der Geopolitik sind Glückwünsche Protokoll — wichtig ist, was am Tisch folgt.