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Kumanovo sammelt seinen Müll in halbunterirdischen Containern: einer fasst so viel wie sechs

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Kumanovo sammelt seinen Müll in halbunterirdischen Containern: einer fasst so viel wie sechs

Kumanovo versucht, eines der hartnäckigsten Probleme jeder Stadt zu lösen - Müll auf der Straße - mit halbunterirdischen Containern, die an mehreren Stellen in der Stadt aufgestellt werden. Die Gemeinde präsentiert das als Teil einer umfassenderen grünen Strategie.

Die Idee ist einfach und logisch: Ein solcher Container fasst so viel Abfall wie sechs gewöhnliche. Insgesamt fünfzehn werden aufgestellt, an Orten wie der Schule „Pero Nakov", der Feuerwehr, dem ehemaligen ZIK-Gebäude und dem Markt. Größere Kapazität bedeutet selteneres Leeren, weniger Lkw auf den Straßen und - zumindest auf dem Papier - sauberere, ordentlichere Flächen.

Die Vorteile sind nicht nur ästhetisch. Geschlossener, abgedeckter Abfall wird nicht zum Ziel für Tiere oder für jene, die im Müll wühlen und ihn über die Straße verstreuen. Weniger Bewegung kommunaler Fahrzeuge bedeutet auch weniger Stau in der Stadt. All das klingt vernünftig - und gerade deshalb sollte man fragen, warum so spät.

Grüne Strategie ist eine schöne Phrase, doch sie misst sich an Kleinigkeiten: ob die Container gewartet, ob sie rechtzeitig geleert, ob sie von den Bürgern richtig genutzt werden. Kumanovo macht einen Schritt in die richtige Richtung. Die Frage ist, wie immer, ob auf das Banddurchschneiden auch Disziplin folgt - oder ob die neuen Container in ein paar Monaten aussehen wie die alten.