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Weiße Wölfe ausgebrochen und Kängurus getötet, und der Zoo schweigt: Was, wenn es statt eines Tiers ein Kind gewesen wäre?

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Weiße Wölfe ausgebrochen und Kängurus getötet, und der Zoo schweigt: Was, wenn es statt eines Tiers ein Kind gewesen wäre?

Der Zoo von Skopje schweigt weiterhin über etwas, das nicht leise vorübergehen sollte - den Ausbruch der weißen Wölfe aus ihrem Gehege. Die Tierschutzorganisation Anima Mundi hat öffentlich Antworten gefordert und erklärt, das Schweigen des Zoos werfe ernste Fragen zur Sicherheit der Tiere auf.

Verfügbaren Informationen zufolge entkamen die weißen Wölfe, indem sie ein Loch unter dem Zaun ihres Geheges gruben. Nach dem Ausbruch töteten sie Kängurus und Emus innerhalb des Zoos selbst. Mit anderen Worten: Das Sicherheitsversagen blieb nicht abstrakt - es kostete sofort das Leben anderer Tiere, die der Zoo hätte schützen sollen.

Statt einer offenen Erklärung, wie es dazu kam und was unternommen wird, kommt aus dem Zoo Schweigen. Und gerade dieses Schweigen beunruhigt am meisten. Wenn sich der Zaun so leicht untergraben lässt, geht es nicht nur um die Wölfe - sondern auch darum, was passiert wäre, wenn auf der anderen Seite statt eines Kängurus ein Besucher oder ein Kind gestanden hätte. Eine Einrichtung, die Wildtiere hält, muss zuerst garantieren, dass diese dort bleiben, wo sie hingehören. Schweigen ist keine Antwort; es ist nur eine Art, das Problem aufzuschieben.