Педесет милиони евра паднаа на еден електронски потпис: зошто Скопје се топи во автобуси без клима
10.06.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Am Wahltag wurden in einer serbischen Gemeinde im Kosovo zwei Männer festgenommen. Der Grund laut kosovarischer Polizei: ein Versuch, Wähler zur Unterstützung einer bestimmten serbischen Liste zu beeinflussen. Der Grund laut Belgrad: Angst, verpackt als Operation, terminiert genau auf den Tag, an dem jede Stimme zählt.
Der Fall spielte sich in Gorazhdevac bei Peja ab, wo Milos Dimitrijevic und Ranko Zdravkovic festgenommen wurden. Der serbische Innenminister Ivica Dacic reagierte scharf, nannte die Festnahmen „ungerecht“ und Teil eines breiteren Drucks auf die verbliebene serbische Bevölkerung im Kosovo und Metohija.
„Kontinuierlicher Terror, Einschüchterung und offene politische Verfolgung“ - mit diesen Worten beschrieb Dacic die Lage und behauptete, solche „erfundenen Operationen“ würden absichtlich gerade am Wahltag durchgeführt, um Angst und Panik zu säen. Er rief die internationale Gemeinschaft, KFOR und EULEX auf, im Einklang mit Resolution 1244 zu reagieren und ihr „passives Beobachten“ zu beenden.
Hier ist es gut, einen klaren Kopf zu bewahren. Dacic spricht als interessierte Partei, und seine Version ist genauso politisch wie die aus Pristina - wenn am Wahltag Vorwürfe fliegen, sitzt die Wahrheit meist irgendwo in der Mitte und wartet darauf, dass jemand sie sucht. Doch unabhängig davon, wer recht hat, ist der Punkt für die Region derselbe: fünfundzwanzig Jahre nach dem Krieg ist der Kosovo noch immer ein Ort, an dem eine Festnahme binnen Stunden zu einem internationalen Zwischenfall eskalieren kann.
Für den mazedonischen Leser ist das keine ferne Nachricht. Der Balkan ist klein, die Grenzen sind durchlässig, und Spannung an einem Ort bleibt selten nur dort. Die Frage, die in der Luft hängt, ist die alte Balkanfrage: Wann lernen wir, dass Stabilität nicht durch Festnahmen am Wahltag gebaut wird - von keiner Seite?
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