Kinder mit Behinderung im Labyrinth gefangen, 10,7 Millionen ohne Grundlage ausgezahlt: die Prüfung der Sozialzentren
17.06.2026
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14.04.2026
07.11.2025
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Morgen, am 26. April, jährt sich Tschernobyl zum 40. Mal. Die Katastrophe, die 1986 die Geschichte der Kernenergie veränderte, über 150.000 Quadratkilometer verseuchte und die Evakuierung von mehr als 350.000 Menschen erzwang - bekommt heute ein neues Besorgnisthema: der laufende Militärkonflikt in der Ukraine.
Die Sperrzone, in der Menschen bis heute nicht leben dürfen, ist zu etwas Unerwartetem geworden: einem Tierparadies. Wölfe, Rehe, Luchse, Wildschweine und sogar Przewalski-Pferde - eine einst vom Aussterben bedrohte Art - bewohnen die verlassenen Wälder und Ruinen. Die Natur kehrte dahin zurück, wo der Mensch gegangen ist. Aber das ist nicht nur eine Erholungsgeschichte.
Die wachsende Sorge kommt von einer neuen Realität: der "Sarkophag" - die riesige Metallkonstruktion, die Reaktor Nr. 4 bedeckt - trägt im Kontext des Militärkonflikts ein neues Risiko. Greenpeace warnt, dass ohne dringende Maßnahmen ökologische Folgen möglich sind. Militärische Aktivitäten in der Region und Brände, die periodisch radioaktive Partikel freisetzen, stellen die Sicherheit ganz Europas in Frage.
40 Jahre später kennt Strahlung keine Grenzen - das wissen wir seit 1986. Die Frage ist, ob Europa die richtigen Lehren gezogen hat: dass Nuklearanlagen und aktive Konfliktzonen nicht im gleichen Satz vorkommen dürfen.
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