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Acht Jahre seit der Hochzeit von Harry und Meghan: Dianas Blumen, die blaue Note und das Wort „gehorchen", das sie strichen

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Genau acht Jahre vergehen seit dem Tag, an dem Harry und Meghan Markle in der St.-George's-Kapelle in Windsor heirateten - und heute sehen wir, wie eine Hochzeit zugleich öffentliches Schauspiel und private Botschaft an die nicht anwesenden Eltern sein kann.

Details, die damals nach Zufall aussahen, sind mit der Zeit zur künstlerischen Handschrift des Paares geworden. Meghan trug eine blaue Note im Kleid - das altenglische „something blue" -, aber interessanter: der Brautstrauß enthielt Lieblingsblumen von Prinzessin Diana. Harry überging seine Mutter auch nicht, als er offiziell die Ehe einging. Und im Ritual selbst entschied das Paar, das Wort „gehorchen" („obey") aus dem Eheversprechen zu streichen - in britischer Tradition ein Akt von politischer Wucht.

Die Gästeliste sah aus wie ein roter Teppich von 2018: die Beckhams, George und Amal Clooney, Priyanka Chopra, Serena Williams, Elton John. Was damals wie eine „königliche Hochzeit mit Hollywood-Note" aussah, liest sich heute anders - es war das Signal einer neuen Ära. Harry begann bereits seine Verwandlung vom Prinz-Soldaten zum Prinz-Aussteiger der Institution.

Acht Jahre später lebt das Paar in Montecito, Kalifornien. Sie haben zwei Kinder - Archie und Lilibet, sie nehmen an den meisten formellen royalen Anlässen nicht teil, die Beziehungen zum Rest der Familie bleiben eingefroren. Die Hochzeit, die 2018 wie der Beginn einer neuen königlichen Erzählung aussah, hat sich als Beginn eines Bruchs erwiesen, der nicht heilt.

Für die Balkan-Öffentlichkeit, die nach wie vor von royalen Bildern und Tönen geflutet wird, ist dieses Jubiläum eine gute Erinnerung: auch die schönste Hochzeit, abgehalten im falschen Moment im falschen Clan, garantiert keine friedliche Ehe in einem Königreich. Erst recht nicht, wenn eine Seite ein Familientrauma als Mitgift mitbringt.