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Marta Ortega startet die Zara × Bad Bunny Kollektion mit einer grünen Kappe: 21. Mai schreibt den Modekalender um

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Am 17. Mai erschien Marta Ortega, Vorsitzende von Inditex (dem Unternehmen hinter Zara), beim Longines Global Champions Tour in Madrid mit einer grünen Kappe, auf der in orangenen Buchstaben „Benito Antonio" gestickt war. Alle erkannten den Moment sofort: das war das erste öffentliche Stück aus der neuen Zara × Bad Bunny-Kollaboration, die am 21. Mai offiziell startet.

Benito Antonio ist der echte Name von Bad Bunny - mit einer Kollektion, die genau diesen Namen trägt, signalisiert Zara, dass es nicht Hip-Hop-Ästhetik verkauft, sondern eine Person. Die Kollektion, mit Fokus auf Sommer-Looks und Konzertoutfits, beruft sich auf den „fröhlichen Geist und die karibischen Wurzeln" des Künstlers - das Gegenteil des aufwendigen Met-Gala-Looks, der ihn zuletzt in die Schlagzeilen brachte.

Für die Branche ist das ein strategischer Schachzug. Bad Bunny ist das nützlichste Gesicht für den Durchbruch auf dem US-Markt - seine Spanien-Tournee umfasst 12 Konzerte (zwei in Barcelona, zehn in Madrid) und bereits über 600.000 verkaufte Tickets. Die Kollaboration hat bereits Super Bowl LX und die Met Gala in New York durchlaufen - alles bevor sie offiziell startet.

Marta Ortega, Tochter des Inditex-Gründers Amancio Ortega, beweist mit diesem Schritt erneut, was Zara von der Konkurrenz unterscheidet. Sie zahlt nicht Millionen an Designer-Stars, damit diese ihrer Kollektion einen Stempel aufdrücken - sie verwandelt Künstler in Kollektionen. Bad Bunny leiht nicht seinen Namen, er wird die Linie.

Für Balkan-Modefans bedeutet das: morgen werden in Skopje, Belgrad und Sofia Teenager bei Zara für Kappen mit „Benito Antonio" Schlange stehen. Und für Inditex ist es eine weitere Bestätigung, dass die Formel funktioniert: leise Macht, laute Künstler und Kollektionen, die zur Nachricht werden, bevor sie in den Regalen liegen.