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Acht Kinder in Louisiana getoetet: Amerika erwacht zu einer weiteren Woche mit Blut auf den Titelseiten

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Acht Kinder bei einer Massenschiesserei in Shreveport, Louisiana, getoetet. Das juengste Opfer - 18 Monate alt. Das aelteste - 14 Jahre. Amerika erwachte zu einer weiteren Woche mit Kinderblut auf den Titelseiten.

Die Schiesserei ereignete sich frueh am Morgen, gegen 6 Uhr Ortszeit, im Viertel Cedar Grove. Zwei erwachsene Frauen wurden in den Kopf geschossen, ueberlebten aber. Ein Junge wurde verletzt, nachdem er von einem Dach gesprungen war - auf der Flucht vor dem Moerder.

Der Verdaechtige, ein erwachsener Mann, wurde im Schusswechsel mit der Polizei getoetet, nachdem Beamte ihn in die benachbarte Gemeinde Bossier Parish verfolgt hatten. Die Polizei beschrieb den Vorfall als "haeusliche Gewalt" - ein klinisch sauberer Begriff fuer acht tote Kinder.

Polizeichef Wayne Smith bestaetigte das Massaker. Die Staatspolizei teilte mit, dass "eine grosse Zahl von Polizeikraeften" am Tatort verblieben sei. Weitere Informationen, hiess es, wuerden spaeter mitgeteilt. Standardverfahren: Kinder tot, Ermittlungen laufen, weitere Informationen folgen.

Amerika hat seit langem ein Waffenproblem, das es als kulturelle Frage statt als Sicherheitskrise behandelt. Acht Kinder im Alter von 18 Monaten bis 14 Jahren - das ist kein "Schiessvorfall". Das ist ein Massaker im Kinderzimmer. Und morgen? Morgen wird es eine neue Schiesserei geben, eine neue Erklaerung, neue "laufende Ermittlungen". Wie viele Schiessereien braucht es, damit sich etwas aendert?