Inhaberin eines Beauty-Salons unter Verdacht wegen gefälschter Filler: 535 Ampullen im Bettzeug bei Tabanovce
07.05.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Die Familie, die die Vereinigten Arabischen Emirate regiert - mit einem geschätzten Vermögen von über 320 Milliarden Dollar, die zweitreichste der Welt -, hat in den letzten sechs Jahren mehr als 71 Millionen Euro aus europäischen Agrarsubventionen eingestrichen. Die Mittel flossen für Ländereien in Rumänien, Italien und Spanien.
Eine grenzüberschreitende Recherche von DeSmog, gemeinsam mit dem Guardian, dem spanischen El Diario und dem rumänischen G4Media, deckte das auf. Die Familie Al Nahjan - die Dynastie um Mohammed bin Zayed, den Präsidenten der VAE - kontrolliert EU-Farmen über mehrere Tochtergesellschaften. Der größte Teil der Subventionen lief über Agricost - ein rumänisches Agrarunternehmen mit 57.000 Hektar, das größte einzelne landwirtschaftliche Gut in der EU. Allein 2024 erhielt Agricost 10,5 Millionen Euro an Direktzahlungen.
Die Gemeinsame Agrarpolitik der EU umfasst rund 54 Milliarden Euro pro Jahr - ein Drittel des Unionshaushalts. Aus dieser Summe floss Geld an eine der reichsten Familien der Welt, die weder Europäer noch Landwirte von Beruf sind. Die emiratische Dynastie ist in den letzten 15 Jahren zu einem zentralen globalen Akteur in der Landwirtschaft geworden und kontrolliert weltweit rund 960.000 Hektar in Afrika, Südamerika und Europa.
Die Europäische Kommission schlägt nun eine Obergrenze von 100.000 Euro pro Landwirt und Jahr vor. Logischer Vorschlag - 15 Jahre zu spät. In der Zwischenzeit floss das Geld europäischer Steuerzahler, das kleinen Höfen helfen sollte, auf die Konten des Hofes in Abu Dhabi.
Für Leser auf dem Balkan: Rumänien und Bulgarien sind EU-Mitglieder, ihr Geld liegt im selben Topf, aus dem die VAE profitierten. Während sich kleine Höfe auf dem Balkan mit Bürokratie und Zugangshürden zu diesen Mitteln plagen, hat eine arabische Dynastie sie ohne Mühe abgegriffen. Die EU hat kein Problem mit „Korruption an der Peripherie" - sie hat einen Systemfehler, der einem globalen politischen Akteur über Dritte erlaubt, 71 Millionen Euro aus europäischen Steuern zu kassieren.
Die Frage: wenn das nur Al Nahjan ist, wer sind die anderen? Wie viele weitere reiche globale Akteure ziehen über Phantom-Tochterfirmen in Rumänien EU-Subventionen ab? Die Recherche hat begonnen. Die Ergebnisse sehen wir - wenn die EU sie am wenigsten zeigen will.
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