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Amerika hat alle Stuetzpunkte in Syrien uebergeben: Die Kurden bleiben ohne Schutz

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Das US-Militaer bestaetigte, alle wichtigen Stuetzpunkte in Syrien an die syrischen Behoerden uebergeben zu haben. Das Zentralkommando (CENTCOM) erklaerte, die amerikanischen Streitkraefte unterstuetzten weiterhin die Partner bei der Terrorismusbekaempfung, doch die Tatsache bleibt - Amerika geht.

Die syrische Regierung hatte zuvor den vollstaendigen Abzug der amerikanischen Truppen bekannt gegeben, und das Aussenministerium in Damaskus bestaetigte, dass die Militaeranlagen vollstaendig an die syrischen Behoerden uebergeben wurden.

Dieser Schritt ist keine Ueberraschung. Bereits 2018, waehrend seiner ersten Amtszeit, erklaerte Trump, die amerikanischen Soldaten sollten vollstaendig aus Syrien abgezogen werden. Schaetzungen zufolge waren zwischen 900 und 2.000 US-Soldaten dort stationiert, die jahrelang an der Seite kurdischer Kraefte gegen den Islamischen Staat kaempften - eine Organisation, die seit 2019 als militaerisch besiegt gilt.

Doch die Frage, die kaum jemand stellt: Was geschieht jetzt mit den Kurden? Das amerikanische Militaer geht, und die kurdischen Kaempfer, die die schwerste Last im Kampf gegen ISIS trugen, bleiben ohne Schutz. Auf dem Balkan wissen wir, wie es aussieht, wenn Grossmaechte abziehen und ihre Verbuendeten zuruecklassen. Die Geschichte ist selten grosszuegig gegenueber denen, die bleiben.

Der Abzug aus Syrien ist nicht nur das Ende einer Militaeroperation - es ist ein Signal an jeden amerikanischen Verbuendeten auf dem Planeten. Wenn Washington entscheidet, dass die Aufgabe erledigt ist, geht es. Egal, wer vor Ort zurueckbleibt.