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Auto eines Anwalts in Butel angezündet: Wenn mitten in der Nacht ein Auto brennt, glaubt kaum jemand an Zufall

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Auto eines Anwalts in Butel angezündet: Wenn mitten in der Nacht ein Auto brennt, glaubt kaum jemand an Zufall

Gegen 2:20 Uhr nach Mitternacht brannten im Skopjer Stadtteil Butel zwei Fahrzeuge - ein in Skopje zugelassener „Passat" und ein „Mercedes" mit Veles-Kennzeichen. Eines davon, der „Passat", gehört dem bekannten Skopjer Anwalt Asmir Alispahić. Der Brand wurde der Polizei gemeldet, die nach dem Täter sucht.

Die Besitzer haben laut Polizei keine Informationen darüber, wer hinter der Brandstiftung stecken könnte. Die Ermittlungen laufen, die Ursache wird noch geklärt. Doch wenn das Auto eines Anwalts mitten in der Nacht brennt, glaubt kaum jemand an Zufall - solche Brände sind selten spontan.

Das Anzünden von Autos in Skopje ist keine Seltenheit mehr, die schockiert. Es ist zu fast schon regelmäßiger Nachricht geworden, so häufig, dass es normal zu wirken beginnt - und genau das ist das Problem. Hinter jedem ausgebrannten Fahrzeug steht entweder eine Abrechnung, oder Einschüchterung, oder eine Botschaft. Und in keinem dieser Fälle ist Platz für Ruhe in einem Stadtteil.

Die Frage ist nicht nur, wer das Auto des Anwalts angezündet hat, sondern warum solche Fälle so oft ohne Epilog bleiben. Denn wenn Brandstiftung ungestraft bleibt, hört sie nicht auf - sie vermehrt sich. Und die Bürger von Butel haben, wie alle anderen, das Recht zu schlafen, ohne die Angst, dass der Morgen sie mit Rauch statt mit Stille empfängt.