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Ausländer im Zentrum von Skopje angegriffen: Werden die Angreifer gefunden, oder nur ein weiterer Fall für die Statistik

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Ausländer im Zentrum von Skopje angegriffen: Werden die Angreifer gefunden, oder nur ein weiterer Fall für die Statistik

Das Zentrum von Skopje, gegen elf Uhr abends - und statt eines sicheren Spaziergangs ein Angriff. Ein 33-jähriger chilenischer Staatsbürger meldete, von zwei Männern angegriffen worden zu sein, von denen ihn einer mit einem „harten Gegenstand" schlug. Der Fall wurde der Polizei gemeldet, die nach den Angreifern sucht.

Die Details sind vorerst dürftig - weder das Motiv noch die Identität der Angreifer ist bekannt. Doch die Tatsache an sich sagt genug: Ein Ausländer, höchstwahrscheinlich ein Tourist oder Gast in der Stadt, wird im Zentrum der Hauptstadt angegriffen. Welches Bild senden wir nach außen für einen Ort, an den wir Menschen kommen lassen wollen?

Sicherheit im Zentrum von Skopje ist kein abstraktes Thema für Statistiken und Berichte. Sie ist das, was entscheidet, ob jemand abends in Ruhe spazieren geht oder ständig über die Schulter blickt. Die Behörden prahlen regelmäßig mit gesunkener Kriminalität und einer „sicheren Stadt" - doch jeder solche Angriff ist eine Erinnerung daran, dass Zahlen und das Gefühl auf der Straße nicht immer übereinstimmen.

Die Frage, die bleibt, ist einfach: Werden die Angreifer gefunden, oder verschmilzt auch dieser Fall in der Statistik der „unbekannten Täter"? Denn Sicherheit misst sich nicht in Mitteilungen, sondern darin, wie schnell das System reagiert, wenn jemand auf der Straße verletzt wird.