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Eine Apothekerin warnt: Parfüm im Haar trocknet und bricht es - hier ist, was sie stattdessen empfiehlt

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Eine Apothekerin warnt: Parfüm im Haar trocknet und bricht es - hier ist, was sie stattdessen empfiehlt

Ein paar Tropfen Parfüm vor dem Ausgehen ins Haar zu sprühen, gehört zur Routine vieler Frauen. Der Duft hält länger, begleitet einen den ganzen Tag und hinterlässt ein angenehmes Frischegefühl. Doch genau dieser gewöhnliche Griff kann eine wenig bekannte Wirkung auf die Haargesundheit haben - und das sollte man wissen, bevor es zur Gewohnheit wird.

Laut der Apothekerin Katrina Riera liegt das Hauptproblem in der Zusammensetzung klassischer Parfüms. „Die meisten Parfüms und Kölnischwasser enthalten einen hohen Anteil an Alkohol", sagt sie. Dieser Alkohol „kann die faserige Struktur des Haares austrocknen und es brüchiger, rauer und anfälliger für Bruch machen". Und wenn Parfüm nahe an den Wurzeln gesprüht wird, „kann es auch die Kopfhaut reizen". Einige Duftstoffe sensibilisieren bei prädisponierten Personen zusätzlich die Haut, doch der Alkohol bleibt der Hauptschuldige.

Warum tun es dann so viele Frauen? Weil das Haar einen Duft viel länger hält als die Haut - die Strähnen wirken wie ein natürlicher Diffusor und geben mit jeder Bewegung ein wenig von den Parfümnoten frei. Gerade wegen dieser Fähigkeit entwickeln immer mehr Marken spezielle Haar-Sprays, die duften sollen, ohne auszutrocknen, oft mit Inhaltsstoffen, die spenden Feuchtigkeit und Glanz.

Wenn Sie dennoch duftendes Haar möchten, liegt der Unterschied im Produkt und in der Art des Auftragens. Die beste Option sind speziell für Haar entwickelte Parfüms, aufgetragen „von der Mitte zu den Spitzen und aus einiger Entfernung, wobei Wurzeln und Kopfhaut vermieden werden". Wenn Sie nur ein klassisches Kölnischwasser haben, gibt es eine sicherere Alternative: Sprühen Sie das Parfüm auf die Bürste, warten Sie einige Sekunden, damit ein Teil des Alkohols verdunstet, und kämmen Sie dann sanft durch das Haar.

Alkohol schadet manchen Haaren mehr als anderen - am schnellsten zeigt es sich bei verblichenem, gefärbtem, trockenem oder durch Glätteisen und Föhn geschädigtem Haar. Auch lockiges Haar verträgt es schlechter. Und drei häufige Fehler: Sprühen Sie nicht direkt auf die Wurzeln, tragen Sie es nicht mehrmals am Tag auf und parfümieren Sie das Haar nicht unmittelbar vor Glätteisen oder Föhn. Hitze und Alkohol zusammen sind ein Rezept für trockene, brüchige Strähnen. Manchmal trägt die kleinste Gewohnheit den höchsten Preis - und kein Parfümverkäufer wird Ihnen das sagen.