Neue LED-Beleuchtung auf dem Vodno „zum ersten Mal überhaupt": Der Bürgermeister prahlt, aber warum lag der Berg so viele Jahre im Dunkeln?
08.07.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Portugal schied bei der WM aus, Ronaldo spielte seine letzte WM-Geschichte, und seine Heimatstadt blieb, wo sie davor und danach war - still wartend auf jene, die sehen wollen, wo der berühmteste Sohn der Insel begann. Funchal, die Hauptstadt Madeiras, ist eine jener atlantischen Perlen, die nicht viel brauchen, um einen zu erobern: Sonne, Blumen, Aussichtspunkte und Meer auf allen Seiten.
Die Insel erreicht man mit einem Direktflug aus Madrid - und saisonal aus Barcelona - in etwa zwei Stunden und fünfundvierzig Minuten, und der Flughafen liegt rund zwanzig Kilometer von der Stadt entfernt. Wer wegen Ronaldo kommt, sucht zuerst das CR7-Museum am Hafen, wo Trikots, Schuhe, Trophäen und Bälle ausgestellt sind und eine Bronzestatue die Besucher empfängt. Im selben Komplex befindet sich das Hotel Pestana CR7. Doch Funchal ist weit mehr als ein einzelner Fußballer.
Der historische Kern ist voller enger Gassen mit Seele. Avenida do Mar, die Festung Forte de São Tiago aus dem 17. Jahrhundert, die Straße Santa Maria mit Türen, die Künstler in Leinwände verwandelt haben, die Kathedrale Sé im manuelinischen Stil. Der Markt Mercado dos Lavradores bietet tropische Früchte, Blumen und frischen Fisch - ein Ort, an dem die Insel in ihrem wahren Rhythmus atmet. Für einen Geschmack authentischer Küche empfehlen Einheimische ComTradições und Taberna Madeira.
Die Insel hat auch ihre eigenen Spezialitäten, die kein Zufall sind: handwerkliche Schokolade von Uaucacau, die traditionelle Poncha und die Weinkellerei Blandy's - die älteste der Insel, untergebracht in einem ehemaligen Franziskanerkloster. Jeder Bissen und jeder Schluck hat hier eine Geschichte.
Das magischste Erlebnis ist die Seilbahn, die in 15 Minuten 550 Meter hinauf nach Monte fährt, mit Panoramablick. Und zurück geht es auf die alte Art - in geflochtenen Holzschlitten, geführt von den carreiros, eine Tradition aus dem 19. Jahrhundert, die bis heute am Leben gehalten wird. Für alle, die Luxus suchen, hängt das legendäre Belmond Reid's Palace über der Bucht auf dramatischen Klippen und pflegt noch immer den britischen Nachmittagstee. Ronaldo hat die WM vielleicht verlassen, aber die Stadt, die ihn hervorbrachte, bleibt - und sie verlangt nicht, dass du Fußball verstehst, um sie zu lieben.
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