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Barça holt den zwölften Titel, Vardar in der erweiterten Champions League, Pelister rüstet auf

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Barça holt den zwölften Titel, Vardar in der erweiterten Champions League, Pelister rüstet auf

Barcelona gewinnt den zwölften Titel, Gidsel schreibt Rekorde in Köln

Die Saison in der Champions League endete, wie sie meist endet - mit Barcelona an der Spitze. Die Katalanen besiegten Füchse Berlin 37:34 im Finale in Köln und holten ihren zwölften Titel, während Magdeburg mit 32:26 gegen Aalborg Bronze gewann. Der rechte Rückraumspieler der Füchse, Mathias Gidsel, ist im zweiten Jahr in Folge Torschützenkönig mit rekordverdächtigen 161 Toren, während Domen Makuc von Barcelona zum wertvollsten Spieler gekürt wurde. Das Final Four in Köln brach auch den Zuschauerrekord - 20.122 Zuschauer bei einem einzigen Halbfinale. Handball hat still, ohne den Lärm des Fußballs, die größte Bühne im europäischen Klubsport gebaut.

Die Champions League wächst auf 24 Teams - und Vardar ist dabei

Ab der Saison 2026/27 erweitert sich die Champions League der Männer von 16 auf 24 Teams, aufgeteilt in sechs Gruppen zu vier. Für den mazedonischen Handball ist das keine Statistik - Vardar 1961 gehört zu den bestätigten Klubs der Elite, neben Namen wie Barcelona, PSG, Veszprém und Kiel. Die Auslosung der Gruppenphase ist am Freitag, dem 26. Juni, in Wien, und die Saison der Männer beginnt am 9. und 10. September. Ein größeres Format bedeutet mehr Spiele, aber auch mehr Chancen für Balkanklubs, sich mit den Größten zu messen. Für Vardar ist die Frage nicht, ob sie dabei sein werden - sondern wie lange sie gegen Budgets bestehen, die sich in zweistelligen Millionenbeträgen messen.

Štrlek wieder im Trikot von Zagreb - der Veteran kehrt in vertraute Gewässer zurück

Der erfahrene Linksaußen Manuel Štrlek wird erneut das Trikot von Zagreb tragen, dem Klub, in dem er bereits seine Karriere aufbaute. Die Rückkehr eines Veteranen in ein vertrautes Team ist in den Schlagzeilen selten ein großer Transfer, doch für den kroatischen und regionalen Handball bedeutet sie eine Dosis Erfahrung, die Geld nicht kaufen kann. Zagreb ist seit Jahrzehnten eine der Konstanten des Balkanhandballs in Europa - und wenn es einen Spieler wie Štrlek zurückholt, ist das der Schritt eines Teams, das auf Sicheres setzt, nicht auf Versprechen.

Pelister vervollständigt das Mosaik - ein serbischer Nationalspieler für Červar

Eurofarm Pelister aus Bitola hat die Liste der Verstärkungen für die neue Saison mit einem neunten Namen geschlossen: dem serbischen Rückraum-Mitte-Spieler Aleksa Kolaković, einem 28-jährigen Nationalspieler, der von Saint-Raphaël kommt. Der Vertrag läuft über eine Saison mit Option auf eine weitere, und das Team wird in der nächsten Saison vom legendären Lino Červar geführt. Bitola baut ein Team, das nicht nur teilnehmen will - es will mitkämpfen. Mit einem Trainer von europäischem Namen und einem erfahrungsreichen Kader macht Pelister klar, dass ihm die Vizemeisterrolle nicht mehr genügt.

Supercup am 3. September - Vardar und RK Ohrid eröffnen die Saison mit einem Titel

Die neue Handballsaison daheim beginnt mit einem Derby um einen Titel: Vardar als Meister und RK Ohrid als Pokalfinalist Mazedoniens spielen am 3. September um den Supercup, auch wenn Stadt und Halle noch nicht feststehen. Und der Spielplan der Super League brachte sofort Würze - die Auslosung paarte den Sieger des EHF European Cup, RK Ohrid, schon in der ersten Runde mit dem Vizemeister Pelister. Der mazedonische Handball hat vielleicht nicht die Budgets der westlichen Klubs, aber er hat etwas, das Geld nicht garantiert - Derbys, die ab dem ersten Tag der Saison brennen.