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Wegen Mordes auf Kreta angeklagter Mazedonier vor Gericht, seine Frau beteuert seine Unschuld

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Wegen Mordes auf Kreta angeklagter Mazedonier vor Gericht, seine Frau beteuert seine Unschuld

Der mazedonische Staatsbürger Miško L. (43), angeklagt wegen Mordes an der 45-jährigen Griechin Stavroula Leventaki auf Kreta, sollte heute vor Gericht erscheinen. Den Vorwürfen zufolge gestand er der Polizei, sie nach einem Streit getötet zu haben, transportierte die Leiche anschließend mit dem Auto und vergrub sie auf einem nahe gelegenen Feld.

Das Opfer wies Verletzungen am Brustkorb und am Kopf auf, vermutlich mit einem Metallgegenstand zugefügt. Der Fall, den griechische und mazedonische Medien dieser Tage verfolgen, erhielt eine neue Dimension, nachdem die Ehefrau des Angeklagten öffentlich zu seiner Verteidigung antrat. „Ich bin sicher, dass er unschuldig ist. Ich stehe bis zum Tod zu ihm", sagte sie und behauptete, ihr Mann habe in zwanzig Jahren Ehe nie eine andere Frau angesehen.

Wenn ein Verbrechen die Grenze überschreitet, ist es nicht mehr nur eine Meldung aus der Kriminalchronik - es wird zum Test dafür, wie zwei Staaten in der Justiz zusammenarbeiten. Das Gerichtsverfahren in Griechenland wird nun zeigen, was tatsächlich geschah, jenseits von Geständnissen, Verteidigungen und den Emotionen der Angehörigen.

Metla urteilt nicht anstelle des Gerichts. Die Fakten wird das Verfahren feststellen, nicht die Schlagzeilen. Doch die Geschichte ist eine Erinnerung daran, dass hinter jeder solchen Nachricht ein verlorenes Menschenleben steht - eine Frau, die es nicht mehr gibt - und dass die wahre Antwort nicht darin liegt, wer was vor einer Kamera sagte, sondern in dem, was der Gerichtssaal feststellt.