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Bischof Petar verlässt das Arbeits-Synod der MOK-OA - Metropolit Naum übernimmt seinen Platz, Spannungen um die neuen Eparchien bleiben

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Bischof Petar verlässt das Arbeits-Synod der MOK-OA - Metropolit Naum übernimmt seinen Platz, Spannungen um die neuen Eparchien bleiben

Metropolit Petar, Bischof der Eparchie Prespa-Pelagonien, scheidet aus der ständigen Arbeitszusammensetzung des Heiligen Bischofs-Synods der MOK-OA aus. An seine Stelle wurde Metropolit Naum von Strumica gewählt, mit Metropolit Pimen von Europa als Stellvertreter. Die Entscheidung fiel auf der Sitzung am 26. Mai.

Eine wichtige Klarstellung: Das ist kein disziplinarischer Ausschluss und keine Suspendierung. Alle Bischöfe bleiben Teil der vollen Zusammensetzung des Synods. Geändert wurde das Arbeitsgremium zwischen den Vollsitzungen - also der Kreis der Bischöfe, die zwischen den großen Versammlungen die täglichen Entscheidungen treffen. Die neue Arbeitszusammensetzung wird von Erzbischof Stefan von Ohrid und Mazedonien geführt, zusammen mit den Metropoliten Naum und Agatangel von Povardarie.

Der Kontext ist nicht banal. Die Wahl fällt in einen Moment, in dem Bischof Petar öffentlich Fragen zum Funktionieren der Kirche, zur Leitung der Eparchien, zu den Beziehungen unter den Bischöfen und zum Status der neu gegründeten Eparchien gestellt hatte. Mit seinem Rückzug aus dem Arbeitsgremium rücken diese Kritiken - zumindest formell - an den Rand der Entscheidungsfindung.

Gleichzeitig richtet der Synod eine Sonderkommission zur Prüfung der materiell-finanziellen Lage der neu gebildeten Eparchien ein, sowie einen Fonds zur Unterstützung von Familien mit mehreren Kindern. Der erste Akt der neuen Arbeitszusammensetzung. Und der erste Test, ob die internen Spannungen in der MOK-OA leise geregelt werden, oder weiter überlaufen.