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Bulgarische Note zu Mickoski, Kočani ohne Wasser, ein Wahlgesetz nach Maß der Regierung, steigende häusliche Gewalt

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Bulgarische Note zu Mickoski, Kočani ohne Wasser, ein Wahlgesetz nach Maß der Regierung, steigende häusliche Gewalt

Die bulgarische Note bleibt unbeantwortet, während man zu Hause misst, wer länger geschwiegen hat

Die VMRO-DPMNE griff den SDSM-Chef Venko Filipče an wegen seines Schweigens zur diplomatischen Note, mit der Sofia Sicherheitsdaten über die Familie von Premier Hristijan Mickoski veröffentlichte. Hinter dem Parteienstreit steht ein echter Präzedenzfall - die Veröffentlichung von Sicherheitsinformationen über die Familie eines Premiers ist keine Kleinigkeit, die man mit Pressemitteilungen abwäscht. Doch der Fokus verschob sich rasch vom Vorfall selbst auf die Frage, wer nicht laut genug reagiert habe, und so blieb die eigentliche Frage - was das für die Beziehungen zu Bulgarien und den Weg in die EU bedeutet - unbeantwortet.

Das Wahlgesetz ist „finalisiert“, doch nur eine Seite schreibt es

Die Änderungen des Wahlgesetzes sind finalisiert, mit der elektronischen Stimmabgabe für die Diaspora als zentraler Neuerung. Das Problem ist nicht die Idee, sondern die Methode: Die Spielregeln schreibt allein die Regierung, ohne breiten Konsens. Ein Wahlgesetz, das eine Seite zuschneidet, trägt so viel Legitimität wie ein Spiel, bei dem eine Mannschaft ihre eigenen Tore aufstellt.

Kočani ohne Wasser, Skopje mit sicherem Wasser - und die Antwort ist überall dieselbe: verbraucht weniger

Kočani steht vor Wasserbeschränkungen, der Verbrauch hat sich mehr als verdoppelt. Die angebotene Lösung ist nicht der Ausbau des Netzes, sondern die Aufforderung an die Bürger, weniger zu verbrauchen - einfacher und billiger als eine Investition, aber dieselbe Mitteilung wird im nächsten Sommer wiederkehren. In Skopje wiederum ist das Wasser laut Proben aus den Messstellen trinksicher, während Teile von Kisela Voda und Karpoš heute ohne Strom waren - diesmal immerhin angekündigt.

Die Natur und der See warten auf Entscheidungen, nicht auf Arbeitsgruppen

Umweltaktivisten fordern dringenden Schutz für Kožuf und Došnica, mit der klaren Botschaft, dass die Natur nicht auf Arbeitsgruppen wartet. Am selben Tag war die UNESCO erneut in Ohrid - doch der Ohridsee verteidigt sich nicht mit protokollarischen Treffen, sondern mit Entscheidungen, die jemand treffen und umsetzen muss. Die Geste ist leicht; die Entscheidung kostet.

Ein alarmierender Anstieg häuslicher Gewalt

In ganz Mazedonien verzeichnet man einen alarmierenden Anstieg häuslicher Gewalt, mit Opfern, die meist Frauen und Kinder sind. Das ist keine Statistik, die man am Rande liest - sie ist ein Maß dafür, wie oft die Institutionen, die schützen sollen, rechtzeitig eintreffen, und wie oft sie gar nicht eintreffen.

Eine Wirtschaft, die mehr ausgibt, als sie schafft

Levica greift den Haushaltsnachtrag an und behauptet, der Staat gebe mehr aus, als er produziere. Auf derselben Linie schreibt das GTC erneut Verluste - 300.000 Euro Minus für 2025, während zwei Millionen in Gehälter flossen. Und ab dem 1. Juli führt die EU einen Zoll von 3 Euro auf Kleinpakete ein, dessen Rechnung wieder der Verbraucher zahlt.

Der Skopjer Geschäftsmann Mane Levis ist gestorben, die Ursache klärt die Obduktion

Der bekannte Skopjer Geschäftsmann Marjan Jovanov, bekannt als Mane Levis, wurde im Hof seines Hauses in Karpoš tot aufgefunden. Die Ursache muss erst die Obduktion klären. Wenn eine öffentliche Person stirbt, ist es auf dem Balkan üblich, die Geschichte zu schreiben, bevor die Obduktion abgeschlossen ist - Metla wird das nicht tun. Bis dahin ist die Tatsache auf eines reduziert: Ein Mann, den viele beim Namen kannten, ist nicht mehr da.

Die Welt: Hitzewellen, Eingeständnisse und alte Rechnungen

In Frankreich hat die Hitzewelle mehr als 1.000 Tote gefordert, und statt Selbstkritik fand Paris einen Schuldigen jenseits des Ozeans - die USA. In Russland hat Putin erstmals Probleme eingeräumt wegen ukrainischer Angriffe tief hinter der Front - und wenn der Kreml von „schweren Zeiten“ spricht, ist es meist schwerer, als er zugibt. Auf dem Balkan verlief der Vidovdan in Gazimestan unter schwerer Polizeibelagerung, denn selbst eine Gedenkfeier wird leicht zur Bühne für alte Rechnungen.

Die leichtere Seite des Tages

Hinter dem schwereren Teil des Tages bot der Sport etwas Luft zum Atmen. Vardar 1961 kehrt in die Elite zurück, da die Handball-Champions-League auf 24 Teams erweitert wird - eine Nachricht, die im mazedonischen Handball Beachtung verdient. In der NBA hat Brunson die Trophäe gehoben, die Dončić noch immer fehlt. Und ein Tag, an dem Institutionen zur Geste statt zur Lösung greifen, endete wenigstens mit etwas, das keine Unterschrift braucht - ein Ball im Korb und ein Tor im Netz.

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