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Camilla brach das Protokoll, Melania bemerkte es: Die Details vom Treffen Charles-Trump

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König Charles III. und Königin Camilla sind in Washington zu einem offiziellen Staatsbesuch gelandet, und die Szene vor dem Weißen Haus war eine Mischung aus Protokoll, Politik und einigen Momenten, die die Weltmedien bereits unter dem Vergrößerungsglas betrachten. Trump und Melania empfingen die britischen Gäste auf dem Südportikus - mit rotem Teppich, strenger Zeremonie und Markierungen auf dem Boden mit der Aufschrift „Präsident" und „König", damit niemand auf der falschen Stelle stand.

Camilla stand offenbar protokollarisch auf der falschen Stelle - oder menschlich auf der richtigen. Bevor Trump bei ihr ankam, begrüßte sie Melania mit einem Wangenkuss und übersprang damit die Reihenfolge, die das höfische Protokoll seit Jahrzehnten vorschreibt. Ob Zufall oder nicht, das ist das Detail, über das immer noch gesprochen wird. Außerdem trug Camilla eine historische Brosche - ein Geschenk von Königin Elisabeth II. von ihrem Besuch in New York in den Fünfzigern, Rubine, Smaragde und Diamanten - eine leise Botschaft, dass dies nicht nur ein politischer Besuch ist, sondern auch eine symbolische Fortsetzung der langen britisch-amerikanischen Verbindung.

Melania trug ein olivgelbes Ensemble des Designers Adam Lippes, während Camilla ihr rosa Reise-Dior für ein weißes besticktes Anna-Valentine-Kleid beim Empfang tauschte. Das offizielle Programm ist dicht: Tee im Weißen Haus, ein privater Empfang mit 650 Gästen, die Rede des Königs vor dem Kongress, ein Staatsbankett, Gedenken an die Opfer des 11. September in New York und Geschäftstreffen. Der Besuch dauert bis zum 2. Mai.

Der Reiz solcher Besuche liegt gerade in den Details - wer wen zuerst begrüßt, welche Symbole getragen werden, welche Botschaften ohne Worte gesendet werden. Die Briten wissen, wie man dieses Protokoll-Schach besser spielt als fast jeder andere. Schätzt Trump diese Feinheiten? Das ist eine Frage, deren Antwort der Kongress geben wird, wenn der König spricht.