Eine kroatische Partei will einen eigenen Wahlkreis und eine Überprüfung der Staatsbürgerschaften für Bosnien
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Die Insel, die jahrzehntelang von Sonne, Meer und der Nostalgie nach alten Autos lebte, sieht nun zu, wie ihr Tourismus zerfällt. In den ersten fünf Monaten des Jahres 2026 empfing Kuba weniger als 360.000 ausländische Besucher - ein Rückgang von ganzen 58,4 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum im Vorjahr, laut dem kubanischen Statistikamt.
Hinter der Zahl steckt eine klare Strategie. Die Regierung von Donald Trump zielt gezielt auf den Tourismus - eine zentrale Einnahmequelle der kubanischen Regierung - durch verschärfte Sanktionen. Das Ergebnis: Fluggesellschaften und Hotelketten verlassen die Insel eine nach der anderen. Air Canada setzte ihre Flüge wegen „dauerhafter politischer und wirtschaftlicher Unsicherheit" auf unbestimmte Zeit aus, und die spanischen Hotelgruppen Meliá und Iberostar schlossen zahlreiche Objekte vor der Frist, die Washington für das Ende der Zusammenarbeit mit dem militärkontrollierten Konglomerat Gaesa gesetzt hatte.
US-Außenminister Marco Rubio warf Gaesa vor, wie ein „Staat im Staate" zu funktionieren und „Profit für eine kleine Elite anzuhäufen", während es repressiv gegen jeden vorgeht, der sich beschwert. Doch wie immer bei Sanktionen lautet die Frage: Wer zahlt am Ende wirklich - die Elite, die ins Visier genommen wird, oder der einfache Mensch, der von ihr abhängt?
Und die Realität auf der Straße ist erschreckend. Kuba kämpft mit Mangel an Treibstoff, Medikamenten und rationierten Lebensmitteln. Die Überlebensrate krebskranker Kinder ist seit Januar von 85 auf 65 Prozent gefallen. Stromausfälle lösten seltene öffentliche Proteste aus, und der Mangel reicht so tief, dass selbst die Hostien in den Klöstern ausgehen. Der Balkan kennt diese Geschichte aus nächster Nähe - wenn Geopolitik über ein Volk gespielt wird, leiden zuerst die Schwächsten, und die, die das Spiel entworfen haben, werden zuletzt zur Rechenschaft gezogen.
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