Das Video fand sie an einem Tag: Zwei Minderjährige und ein 20-Jähriger unter Verdacht nach brutaler Prügelattacke in Gostivar
04.08.2026
04.08.2026
04.08.2026
04.08.2026
04.08.2026
04.08.2026
04.08.2026
04.08.2026
04.08.2026
03.08.2026
04.08.2026
04.08.2026
03.08.2026
04.08.2026
04.08.2026
04.08.2026
04.08.2026
03.08.2026
02.08.2026
04.08.2026
04.08.2026
04.08.2026
04.08.2026
04.08.2026
04.08.2026
04.08.2026
03.08.2026
03.08.2026
23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Die San-Andreas-Verwerfung in Kalifornien hat das höchste Spannungsniveau der letzten 1.000 Jahre erreicht - und genau das macht sie so gefährlich. Auf fast 1.300 Kilometern, von Palm Springs bis zur Bucht von San Francisco, ist die Verwerfung seit Jahrzehnten ruhig. Und gerade diese Ruhe hat es einem enormen Druck erlaubt, sich aufzubauen.
Geologen werteten Daten aus, die über ein ganzes Jahrtausend gesammelt wurden, um die künftige Gefahr einzuschätzen. Das Fazit: Die Spannung ist historisch hoch, vor allem weil es im letzten Jahrhundert kein großes Beben gab, das die angestaute Energie freigesetzt hätte. Mit anderen Worten: Je länger die Stille dauert, desto stärker der Schlag, der sich vorbereitet.
Dennoch bleibt die Wissenschaft ehrlich darüber, was sie nicht weiß. Seismologin Dr. Lucy Jones warnt, dass „für einen Geologen 'bald' 'im nächsten Jahrhundert' bedeuten kann". Die Studie sagt, die Gefahr wächst, kann aber die eine Frage nicht beantworten, die alle wollen - wann. Harold Tobin von der Universität Washington verweist auf das schlimmste Szenario: das gleichzeitige Reißen zweier Verwerfungen, was weit verheerender wäre als ein gewöhnliches Beben. Zum Vergleich: Das Loma-Prieta-Beben in San Francisco 1989 forderte 63 Menschenleben.
Für uns auf dem Balkan ist das keine exotische Nachricht aus der Ferne. Die Region sitzt auf eigenen Verwerfungen und weiß nur zu gut, was es bedeutet, wenn die Erde bebt - Skopje 1963, die jüngsten Erschütterungen in der Nachbarschaft. Der Unterschied liegt in der Vorbereitung: Während Kalifornien Milliarden für Studien und Bauvorschriften ausgibt, bekommt bei uns die Frage, wie sicher die Gebäude sind, in denen wir leben, noch immer wenig überzeugende Antworten. Die Stille vor einem Erdbeben ist überall gleich - der Unterschied ist nur, wie bereit wir für den Moment sind, in dem sie endet.
Die neuesten 10 Nachrichten aus dieser Kategorie
Dasselbe Meer, dieselbe Woche, drei Zahlen, die um das Achtfache auseinanderliegen. Und Europas erster konkreter Schritt: Italien schließt die Grenze...
Zwei bis neun Cent je Kilowattstunde, gegenüber einem weltweiten Schnitt von 17. Versprochen wird saubere Energie; Bayerns Bedingung heißt Sparen...
Ghana, Senegal, Libyen, Uganda... und Montenegro. Die beiden Balkanländer, die am lautesten an die EU-Tür klopfen, werden als Orte erwogen,...
Ein Prozentpunkt Abstand ist kein Erdbeben. Doch wenn es der erste seit fast zehn Jahren ist, zählt der Trend, nicht...
Zwei Männer, die sich beruflich als andere ausgeben, behaupten, was Merkel ihnen gesagt habe. Das Problem der Geschichte: Der wahre...
Noch ein Zentimeter tiefer und „Paks“ steht zum ersten Mal in 44 Jahren komplett still. Nicht wegen eines Defekts oder...
Decknamen, Karten zu vergrabenen Waffen, ein Koordinator über eine verschlüsselte App. Europol verfolgt ein Modell, in dem die jungen Täter...
Der Deal „Jets gegen Drohnen“ hing monatelang in der Luft. Sobald Sofia Interesse an denselben Jägern zeigte, fiel der Ukraine...
Die Fertilitätsrate in der EU ist auf 1,34 Kinder pro Frau gefallen, in Südkorea werden Kitas zu Altenheimen. Die Zahlen...
Deutsche Fabriken drosseln bereits die Produktion, weil der Fluss fehlt. Wenn Europa den Schaden in Milliarden rechnet, lohnt die Frage,...
Diese Seite verwendet Cookies - ist das okay? Mehr erfahren
Erfahre als Erster, wenn Metla etwas Neues startet
Hinterlasse deine E-Mail-Adresse und wir schreiben dir, wenn es einen neuen Ratgeber oder etwas Neues auf Metla gibt.