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Lady Pamela Hicks, Vertraute von Königin Elizabeth, ist gestorben: ein Weidensarg und eine Bitte um Stille

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Lady Pamela Hicks, Vertraute von Königin Elizabeth, ist gestorben: ein Weidensarg und eine Bitte um Stille

Die letzte Zeugin einer Epoche geht. Lady Pamela Hicks, die Vertraute von Königin Elizabeth II., ist mit 97 Jahren gestorben und wurde mit einer Zeremonie verabschiedet, wie ihre Tochter sie verlangte - still, ohne Reden, ohne Predigt.

Ihre Geschichte ist die Geschichte des zwanzigsten Jahrhunderts, verpackt in ein einziges Leben. Geboren in einem Hotelzimmer in Barcelona, die Tochter von Louis Mountbatten - dem letzten Vizekönig von Indien - gehörte sie zu den Ersten, die erfuhren, dass sich Prinzessin Elizabeth in ihren Cousin, Prinz Philip, verliebt hatte. Später wurde sie ihre Hofdame und Vertraute während der gesamten Regentschaft. Wenn ein Monarch jahrzehntelang die wahren Gefühle hinter dem Protokoll verbirgt, sind solche Menschen die Einzigen, die wissen, wie das Leben hinter der Krone wirklich aussah.

Ihr Vater, Lord Mountbatten, wurde 1979 von der IRA getötet - eine Tragödie, die sie, ihren Nahestehenden zufolge, lange vor ihrem eigenen Tod verzieh. Dieses Verzeihen sagt mehr über den Charakter als jeder Titel. Sie heiratete 1960 den gefeierten Dekorateur David Hicks und hatte drei Kinder.

Die Beerdigung fand in der Kirche St. Bartholomew in Oxfordshire statt. König Charles III. und der Prinz und die Prinzessin von Wales waren abwesend - sie waren an diesem Tag bei der Trooping-the-Colour-Zeremonie. Hier liegt die kleine, stille Ironie der Monarchie: Selbst bei der Beerdigung der Frau, die der Krone ihr ganzes Leben diente, siegten Protokoll und Zeremoniell. Ihre Tochter India erzählte, dass die Mutter einen Umschlag mit einer einzigen Seite hinterlassen hatte - ein paar Worte darüber, wie sehr sie sie liebte, und eine Bitte: keine Reden, keine Predigt.

Der Sarg war aus Weidengeflecht, nach englischer Tradition des 19. Jahrhunderts. Bescheiden, natürlich, ohne Prunk - das genaue Gegenteil der Welt, in der sie sich bewegte. Manchmal sagt die letzte Geste alles: Eine Frau, die ihr ganzes Leben neben dem größten Glanz der Welt stand, bat am Ende, so leise wie möglich zu gehen.