Blitz entzündete 15 Hektar bei Makresh: acht Menschen kämpften fünf Stunden, zwei davon einfache Dorfbewohner
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Die Autos rollen über trockene Fahrbahnen, an den Grenzübergängen gibt es keine längeren Wartezeiten - auf den ersten Blick ein idealer Sommertag für eine Fahrt. Doch der AMSM hat eine Warnung herausgegeben, die man vor der Abreise in den Urlaub lesen sollte: Auf mehreren Streckenabschnitten quer durchs Land ist besonders vorsichtig zu fahren, denn die Gefahr kommt nicht vom Verkehr, sondern vom Berg selbst.
Der AMSM appelliert an die Fahrer, auf den Abschnitten durch Schluchten, Talkessel und Flusstäler besonders aufmerksam zu sein, wo Steinschlaggefahr besteht. Erhöhte Vorsicht wird auf den Strecken Katlanovo - Veles, Mavrovo - Debar - Struga, Vinica - Berovo und Kočani - Delčevo empfohlen. Genau das sind die Straßen, auf denen in den Sommermonaten Tausende Familien zu den Seen und Bergen fahren.
Zusätzlich gilt bis zum 31. August ein saisonales Verbot für schwere Lastwagen über 15 Tonnen auf einem Teil der Strecken, und an Tagen mit extremen Temperaturen wird das Verbot auch auf die Werktagsnachmittage ausgeweitet. Auf der Fernstraße A2 in Richtung Ohrid gilt zudem bis zum 1. September ein gesondertes Verbot für Lkw über 7,5 Tonnen, eingeführt, um den Verkehrsfluss zum See in der Tourismussaison zu beschleunigen.
Der Appell des AMSM ist korrekt und notwendig. Doch die Steinschläge in genau diesen Schluchten sind nichts Neues - sie wiederholen sich Jahr für Jahr, an denselben Abschnitten, nach jedem stärkeren Regen. Die Fahrer zu warnen ist unerlässlich, aber es ist keine Lösung. Die Lösung ist das Sichern der Hänge, Netze gegen Steinschlag, regelmäßige Reinigung der Gefahrenstellen.
Es ist einfacher, die Fahrer jeden Sommer zur Vorsicht zu mahnen, als die Abschnitte, die seit Jahrzehnten Steine auf die Straße werfen, ein einziges Mal zu sanieren. Bis dahin: Vorsicht - der Berg liest keine Verkehrsschilder.
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