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Barutana erneut im Visier: 24 Villen auf dem geschützten Vodno, während der Bürgermeister behauptet, der Bau werde weniger

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Barutana erneut im Visier: 24 Villen auf dem geschützten Vodno, während der Bürgermeister behauptet, der Bau werde weniger

Barutana, an den geschützten Hängen des Vodno, ist erneut Schauplatz eines Kampfes zwischen Beton und Grün. Der Rat der Gemeinde Centar verabschiedete einen detaillierten Stadtplan-Entwurf mit einer knappen Mehrheit von 13 Stimmen dafür und 9 dagegen - und Bürgermeister Goran Gerasimovski und die Opposition erzählen zwei völlig unterschiedliche Geschichten über denselben Plan.

Gerasimovski behauptet, die Vorwürfe einer neuen Betonierung seien falsch. Ihm zufolge verringert der neue Plan sogar die bebaubare Fläche - von zuvor 43.429 Bruttoquadratmetern auf 29.459, ein Rückgang um rund 33 Prozent. Er behauptet auch, die Höhe der Objekte sei auf Erdgeschoss plus zwei Etagen begrenzt, mit vergrößerter Grünfläche, und die Pläne durchliefen geologische und geomechanische Analysen, bevor sie verabschiedet würden.

Die andere Seite des Plans

Die Opposition liest dasselbe Papier anders. „Šansa za Centar“ und ZNAM warnen, der Plan ermögliche übermäßiges Bauen auf einem Gelände, das zu Erosion und Rutschungen neigt. Sie zählten ganze 25 große Objekte, davon 24 private Villen, in einer Zone, vor deren Instabilität seit Jahren gewarnt wird. Levica sagt, der Plan ebne privaten Investoren den Weg, Genehmigungen für Luxusobjekte auf dem Vodno zu erhalten - trotz jahrelanger Warnungen vor Hangrutschungen und ökologischem Schaden.

Auf einer staatlichen Parzelle von rund 5.397 Quadratmetern ist ein Altersheim vorgesehen - ein Schachzug, der dem Plan eine soziale Fassade verleiht. Doch Kritiker fragen, warum ein Altersheim im selben Paket kommt wie rund zwanzig private Villen auf einem geschützten Berg.

Wem soll man glauben - dem Bürgermeister, der sagt, die Fläche schrumpfe, oder den Ratsmitgliedern, die Villen auf erodierendem Gelände zählen? Die Antwort liegt, wie üblich, irgendwo in den Details des Plans, die kaum jemand bis zum Ende liest. Der Plan geht nun in die öffentliche Debatte. Die Vodno-Frage ist so alt wie die Stadt selbst: Jeder neue Plan verspricht weniger Bau - und der Berg scheint immer mehr Kräne zu bekommen. Ist es diesmal anders, oder nur besser verpackt?