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Arbeiten an der Suva Reka in Saraj begonnen: 6 Millionen Euro gegen Fluten, die seit Jahrzehnten das Leben vergiften

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Arbeiten an der Suva Reka in Saraj begonnen: 6 Millionen Euro gegen Fluten, die seit Jahrzehnten das Leben vergiften

In der Gemeinde Saraj hat ein Projekt im Wert von mehr als sechs Millionen Euro begonnen - die Regulierung des Flussbetts der Suva Reka, mit dem Ziel, das Hochwasserproblem dauerhaft zu lösen, das den Anwohnern am Fluss seit Jahrzehnten das Leben vergiftet. Ministerpräsident Hristijan Mickoski nahm den Beginn der Arbeiten persönlich in Augenschein.

Das Projekt wird über das Ministerium für Umwelt und Raumplanung finanziert und umfasst die Regulierung des Flussbetts über eine Länge von 12 Kilometern, vom Dorf Bojane bis Glumovo, wo die Suva Reka in die Treska mündet. Die Umsetzung erfolgt in Phasen und soll 2029 abgeschlossen sein. Der Bürgermeister von Saraj, Ilijas Veseli, bezeichnete sie als eine der größten Investitionen, die die Gemeinde je erhalten hat.

„Jahrelang lebten die Anwohner in Angst vor Überschwemmungen, und heute beginnt sich dieses Kapitel zu schließen“, sagte Veseli und fügte hinzu, dass die Bauarbeiten offiziell am 7. Juli begonnen hätten. Mickoski wiederum erklärte, die Regierung bleibe der Erfüllung der übernommenen Verpflichtungen verpflichtet und „Probleme, die sich über Jahrzehnte aufgetürmt haben, lassen sich nicht über Nacht lösen“.

Und hier ist der Teil, der einen kühlen Kopf verlangt. Ein Flussbett so zu regulieren, dass keine Häuser überflutet werden, ist genau das, was der Staat tun soll - das ist kein Gefallen, sondern die Grundaufgabe. Wird das Projekt tatsächlich fertig und schützt es diese Dörfer wirklich, ist das eine gute Nachricht, und man darf es so sagen.

Doch „seit Jahrzehnten“ ist das Wort, das sich immer wieder einschleicht. Wenn sich die Fluten seit Jahrzehnten wiederholen, dann ist der Baubeginn 2026 kein Triumph - es ist eine verspätete Antwort auf ein Problem, das längst hätte gelöst sein müssen. Versprechen für 2029 sind heute leicht. Der wahre Test wird sein, ob in drei Jahren ein fertiges Flussbett steht - oder ein weiteres durchschnittenes Band, unter dem das Wasser wieder fließt, wohin es will. Bis dahin werden die Bewohner von Saraj den Himmel im Blick behalten.