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China fordert Iran auf, Hormus offen zu halten - beschuldigt aber Amerika der 'gefährlichen Schritte'

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China fordert den Iran auf, die normale Schifffahrt durch die Straße von Hormus fortzusetzen - und nennt die amerikanischen Schritte gleichzeitig "gefährlich". Eine doppelte Botschaft aus Peking: Wir wollen Frieden, aber Amerika ist schuld.

Die Außenminister Chinas und des Irans sprachen über die Friedensdynamik im Nahen Osten. Peking fordert öffentlich eine diplomatische Lösung, aber hinter verschlossenen Türen - wie weit ist man bereit, Teheran unter Druck zu setzen?

Für China ist Hormus eine Lebensader. Ein enormer Anteil der chinesischen Ölimporte fließt durch diese Meerenge. Jede Schließung trifft die chinesische Wirtschaft direkt. Deshalb balanciert Peking: Amerika öffentlich kritisieren, den Iran privat drängen, Trump nicht zu provozieren.

Am Ende ist Hormus nicht nur ein amerikanisch-iranisches Problem. Es ist ein globaler Engpass, an dem jeder Fehler die Ölpreise für alle in die Höhe treiben kann - einschließlich des Balkans und seiner ewigen "Krisenzustände" bei Kraftstoffen.