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Achtzig Prozent des Verkehrsministeriums fließen in einen Abschnitt: Kicevo-Ohrid bis Mai fertig

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Achtzig Prozent des Verkehrsministeriums fließen in einen Abschnitt: Kicevo-Ohrid bis Mai fertig

Der schwierigste Abschnitt der Autobahn Kicevo-Ohrid, zehn Kilometer lang, wird in den kommenden Monaten für den Verkehr freigegeben. Die gesamte Autobahn soll bis Mai kommenden Jahres fertiggestellt und übergeben werden. Das kündigte Vizepremier und Verkehrsminister Aleksandar Nikoloski in einer Sendung von Kanal 5 an.

Es handelt sich um den komplexesten Teil der Trasse - Galerien, Brücken, Viadukte und den längsten Tunnel des Landes, mit zwei Röhren von zwei und 2,1 Kilometern.

Achtzig Prozent eines Ministerressorts für ein Projekt

Dieser Satz Nikoloskis ist interessanter als die Frist selbst: „Etwa 80 Prozent unserer Zeit und Energie verwenden wir auf Ohrid-Kicevo, und 20 Prozent auf alle anderen Projekte." Der Minister sagte das als Erklärung geerbter Probleme, und vermutlich meint er es ehrlich.

Aber halten Sie dort kurz inne. Ein Verkehrsministerium für einen ganzen Staat verwendet vier Fünftel seiner Kapazität auf einen einzigen Abschnitt. Das ist keine Erfolgsmeldung - das ist eine Diagnose, wie teuer Jahrzehnte an Verzögerungen, Projektrevisionen und Auftragnehmerwechseln auf dieser Autobahn waren.

Nikoloski zählt gleichzeitig 1.200 offene Baustellen in den Gemeinden auf, sechs parallel gebaute Autobahnen - was, wie er sagt, in der Geschichte des Landes beispiellos ist - sowie Arbeiten an den Eisenbahnkorridoren 8 und 10. Für den Korridor 8 Richtung Bulgarien fand kürzlich ein interministerielles Treffen in Sofia statt, zudem ging ein gemeinsames Schreiben an EIB und EBWE zur Finanzierung des Tunnels. Ende August bringt neue Treffen in Skopje, während die Studien für das von Großbritannien unterstützte Projekt bis zum 31. August vorliegen sollen; der Baubeginn wird für Anfang 2027 erwartet.

Die Fristen von Kicevo-Ohrid haben eine Geschichte

Wer diese Trasse verfolgt, weiß, dass „die kommenden Monate" und „bis Mai kommenden Jahres" nicht die ersten ausgesprochenen Daten sind. Das Projekt hat Fristen, Regierungen und Minister gewechselt. Der Unterschied ist diesmal, dass der schwierigste Teil tatsächlich kurz vor dem Abschluss steht - die Tunnel sind durchgebrochen, die Brücken stehen.

Mai kommenden Jahres hieße, dass die Fahrt nach Ohrid endlich über eine Autobahn statt über die alte Regionalstraße führen könnte. Für die Reisenden, die auch diesen Sommer wieder in Kolonnen Richtung See standen, ist das ein konkreter Unterschied. Wenn das Datum hält.