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Djokovic hat einen neuen Job: Berater eines Investmentfonds, der tief in den Sport vordringt

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Djokovic hat einen neuen Job: Berater eines Investmentfonds, der tief in den Sport vordringt

Die Tennislegende Novak Djokovic hat einen neuen Job - globaler strategischer Berater des privaten Investmentfonds General Atlantic. Laut der Mitteilung wird er eng mit der Führung, mit den Unternehmen im Portfolio und mit den Investoren zusammenarbeiten und „Perspektiven für Führung, Resilienz und Innovation" einbringen. Aus dem Unternehmensjargon ins Menschliche übersetzt: Der Fonds will seinen Namen, sein Netzwerk und seinen Zugang zur Welt von Gesundheit und Wohlbefinden.

Und die Nachricht kommt nur wenige Tage, bevor Djokovic in Wimbledon antritt, mit Blick auf den 25. Grand-Slam-Titel. Die Partnerschaft hat tatsächlich Logik. Djokovic hat bereits in mehrere Gesundheits- und Wellness-Unternehmen investiert - 2023 in Waterdrop, 2024 gründete er seine eigene Supplement-Firma SILA, dann 2025 das Gesundkostunternehmen Cob Foods, und er unterstützte auch Wearables. Der Mann ist längst nicht mehr nur Tennisspieler; er ist eine Marke mit Portfolio.

Für General Atlantic ist die Rechnung doppelt. Über Djokovic wollen sie einen Zugang zum Gesundheits- und Wellnesssektor, aber auch eine größere Präsenz bei Sportinvestitionen - in den letzten zwei Jahren hat der Fonds bereits Anteile an einem Fußballklub, einem Sportstadion und einer Sportmedienagentur erworben. Privates Kapital dringt immer tiefer in den Tennissport vor, und der Geschäftsführer des Fonds sagt, Djokovic habe „starke Ansichten darüber, wie der Profitennis umgestaltet werden kann". Wenn ein Spieler vom Balkan an dem Tisch sitzt, an dem die Zukunft seines eigenen Sports entschieden wird, ist das interessanter als jeder seiner Titel - denn dort bleibt die Macht auch, wenn der Schläger niedergelegt wird.