Renovierter Park, alter Dreck: Četkar fordert Kameras für den Holländischen Park in Ohrid
23.06.2026
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12.04.2026
Das Portal "E-Services" auf uslugi.gov.mk fiel aus, dann kam es zurück. Das Ministerium für digitale Transformation erklärte, es handele sich um eine "technische Intervention und Geräte-Upgrade". Bürger, die auf Dokumente warteten, haben einen anderen Namen dafür.
Am 21. April waren einige elektronische Dienste nicht verfügbar - wie lange und welche genau, ist unklar. Das Ministerium teilte zunächst mit, dass an der Behebung gearbeitet werde, dann dass das Portal wieder funktioniere. Zwischen diesen beiden Mitteilungen hatten die Bürger weder Dienst noch Erklärung.
Und hier liegt das Problem: Dies ist keine gewöhnliche Webseite. Über dieses Portal reichen Bürger Anträge ein, zahlen Gebühren, verfolgen Verfahren und erwarten, dass Institutionen ohne physischen Schalter erreichbar sind. Wenn das System ausfällt, fällt auch das Vertrauen in die gesamte digitale Verwaltung.
Der Staat hat die Digitalisierung seit Jahren als wichtigste Verwaltungsreform verkauft - E-Identität, elektronische Zahlung, Online-Anträge, mobile Lösungen. Aber Digitalisierung misst sich nicht an der Zahl veröffentlichter Dienste, sondern daran, ob diese Dienste funktionieren, wenn Bürger sie brauchen.
Die entscheidende Frage ist, wie solche Eingriffe geplant werden. Wenn das Upgrade im Voraus bekannt ist, verdient die Öffentlichkeit zu wissen, wann es stattfindet, wie lange es dauert und was diejenigen mit dringenden Anliegen tun sollen. Wenn es ein ungeplantes Problem ist, müssen Institutionen erklären, ob es ein Infrastrukturdefekt, Sicherheitsrisiko oder eine Überlastung ist.
Das Portal funktioniert jetzt. Aber die Frage betrifft nicht einen Tag Ausfall. Wenn der Staat möchte, dass Bürger wirklich vom Schalter zum Bildschirm wechseln, muss er mehr bieten als eine digitale Form der alten Verwaltung.
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