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EU-Kommissarin warnt: 700 Millionen Euro dauerhaft verloren, wenn der Balkan bis Juni nicht reformiert

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EU-Erweiterungskommissarin Marta Kos warnte: Der Westbalkan koennte 700 Millionen Euro aus dem Wachstumsplan verlieren, wenn die Reformen nicht bis Juni 2026 abgeschlossen werden. Serbien steht vor einem noch groesseren Problem - 1,5 Milliarden Euro an eingefrorenen Mitteln, die auf die Erfuellung von Bedingungen zu Justiz, Medienfreiheit und fairen Wahlen warten.

Kos war deutlich: "Wenn die Reformen nicht bis Juni abgeschlossen sind, koennte die Region dauerhaft 700 Millionen Euro verlieren." Dauerhaft - nicht voruebergehend, nicht "wir werden sehen." Der kroatische EU-Abgeordnete Tomislav Sokol ging weiter - die Mittel fuer Serbien haetten laengst suspendiert werden muessen, und die Nachsicht gegenueber Vucic sei eine gescheiterte Politik.

Fuer Mazedonien ist die Botschaft zweifach. Erstens kommt EU-Geld nicht automatisch - es verlangt konkrete Ergebnisse. Zweitens, wenn Serbien, das am weitesten in den Verhandlungen ist, 1,5 Milliarden verlieren kann, stellt man sich vor, wie fragil die Position der Laender dahinter ist. Sind EU-Bedingungen ein Instrument fuer Reformen oder ein Knueppel gegen jeden, der aus der Reihe tanzt?