Oberster Gerichtshof: Kamčev hat kein Recht auf 1,5 Millionen Euro im Reket-Fall - Rechtsfälle werden geschlossen, das Geld bleibt im Nebel
02.05.2026
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23.04.2026
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12.04.2026
In Subotica, in der Vojvodina, wurde eine neue Bewegung unter dem Namen Kroatischer Nationalvisionär (HNV) gegründet. An der Spitze steht Jasna Vojnic, Parlamentarierin der HDZ in Kroatien. Ziel - die Vertretung der Kroaten in Serbien. Aber nicht jeder, der sich als kroatische Stimme präsentiert, freut sich darüber.
Vojnic erklärte, die Bewegung sei durch die bevorstehenden Wahlen zum Kroatischen Nationalrat ausgelöst worden, die für Ende 2026 geplant sind. "Das erste, was uns bewegt, sind die Wahlen", sagte sie. "Politisches Handeln ist für unsere Entwicklung notwendig."
Übersetzt - der bisherige Demokratische Bund der Kroaten in der Vojvodina (DSHV), die Partei, die die Kroaten in Serbien jahrzehntelang vertreten hatte, zerbricht von innen. Ein Teil der Führung enthüllt Differenzen mit dem Vorsitzenden Tomislav Zigmanovic. Zusammen mit kroatischen diplomatischen Vertretern in Serbien, Vertretern der katholischen Kirche und kroatischen Geschäftsleuten gründen sie HNV - eine Mitte-Rechts-Bürgerbewegung mit "christlich-demokratischen Werten".
Eine Szene, die auf dem Balkan vertraut ist - Parteienspaltung innerhalb desselben ethnischen Blocks, mit klaren politischen, aber auch privaten Motiven. Ein Teil der Kroaten in Serbien wird nun zwei Konkurrenten bei den Wahlen für ihren Rat haben, statt einer starken gemeinsamen Plattform. In der Praxis heißt das weniger Stimme, mehr Spaltung.
Für Mazedonien ist das ein Lehrbuchfall, den wir auch bei uns sehen. Gespaltene politische Blöcke innerhalb derselben Gemeinschaft - die Albaner in Mazedonien kennen die Rechnung. Wenn eine Stimme geteilt wird, vermehrt sie sich nicht - sie schrumpft. Die Frage ist, ob die Kroaten in Serbien das durchgerechnet haben, oder nur der Logik ihrer eigenen Anführer folgen.
In Subotica wird etwas gegründet. Ob es Vertreter oder Konkurrenz sein wird - das entscheiden die Wähler, nicht die Inhaber der Parteistempel.
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