Oberster Gerichtshof: Kamčev hat kein Recht auf 1,5 Millionen Euro im Reket-Fall - Rechtsfälle werden geschlossen, das Geld bleibt im Nebel
02.05.2026
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23.04.2026
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12.04.2026
Die Firma "Gigs Tix", jahrelang Hauptdistributor von Tickets für die größten Festivals in Serbien - darunter EXIT - wurde verkauft. Käufer: eine kroatische Interessengruppe. Und hier beginnt der Skandal, denn die Verkäufer überschreiten Berichten zufolge mehr als nur die Lizenzgrenze.
Die Frage ist einfach. Wer verkauft die Tickets für EXIT, eines der größten regionalen Musikbrands, an Leute, die auf ihrer eigenen Plattform Konzerte von Marko Perković Thompson bewerben? Thompson ist ein kroatischer Sänger mit einer langen Liste öffentlich geäußerter antiserbischer und nationalistischer Botschaften. Das ist nicht trivial. Es ist kulturell ernst.
Berichten zufolge ist "Gigs Tix" mit EXIT-Generalmanager Ilija Matković und mit dem Partner Dejan Mišić verbunden. Die Plattform hat Tochterfirmen in Montenegro und Bosnien-Herzegowina - das heißt, sie ist nicht nur ein serbisches Unternehmen, sondern ein regionales Netzwerk für den Ticketverkauf.
EXIT hat in den letzten Jahren seinen Namen als Festival des offenen Geistes und der regionalen Zusammenarbeit aufgebaut. Thompsons Ideologie ist das Gegenteil: geschlossener Nationalismus mit historischer Last. Wenn dieselbe Plattform für beide verkauft - wer ist der Zahler? Offensichtlich das Publikum, das nicht weiß, was es mit jedem Ticket subventioniert.
Der Balkan hat das schon gesehen. Regionale Marken, die sich auf dem Prinzip "Gemeinschaft in der Vielfalt" aufbauen, und dann langsam in rein kommerzielle Strukturen abrutschen, in denen es weder Idee noch Prinzip gibt, nur Profit. Das ist ein Prozess, der bei vielen Mega-Events der Region stattgefunden hat - von beflügelten Starts zu heute passiven Marken.
Die Frage ist jetzt: ist das Publikum von EXIT, viele davon auch aus Mazedonien, bereit zuzugeben, dass es im Namen der Musik für Plattformen zahlt, die alles und nichts bewerben? Der Markt entscheidet das nicht. Der ethische Kompass des Konsumenten - entscheidet.
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