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Erneut falsche Bombendrohungen an Zagreber Schulen: Die Panik hört nicht auf

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Erneut Bombendrohungen in Zagreber Schulen - Grund- und Mittelschulen evakuiert, Polizei führt Kontrollen durch. Falsche Bombendrohungen an kroatischen Bildungseinrichtungen hören nicht auf: Erst letzte Woche fiel am Freitag in allen Zagreber Schulen der Unterricht aus, während Sprengstoffexperten die Gebäude inspizierten. Jetzt - neue Meldungen, neue Evakuierungen, neue Panik.

Das Muster ist klar: Jemand sendet Drohungen in dem Wissen, dass das System reagieren muss. Evakuierungsprotokolle sind obligatorisch - die Polizei kann nicht sagen "das ist wahrscheinlich ein Schwindel" und die Kinder im Gebäude lassen. Daher löst jede Meldung - real oder nicht - dasselbe Chaos aus.

Kroatien ist nicht das einzige Land, das mit solchen Wellen konfrontiert ist. Ähnliches geschah in Slowenien, Bulgarien und früher in Mazedonien. Ob koordiniert oder nicht - solche Meldungen sind ein wirksames Mittel, um Angst ohne reale Bedrohung zu erzeugen. Die gesellschaftlichen Kosten sind enorm, der Täter bleibt anonym, und das System muss jedes Mal nach denselben Regeln spielen.