Eine kroatische Partei will einen eigenen Wahlkreis und eine Überprüfung der Staatsbürgerschaften für Bosnien
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23.04.2026
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12.04.2026
Während wir zu Hause oft vergessen, dass auch jenseits der Grenze Mazedonier leben, ist in Spanien etwas geschehen, das für sie viel bedeutet. Die Generalversammlung der Europäischen Freien Allianz (EFA) hat in Gandia einstimmig eine Resolution zum Schutz der mazedonischen Minderheit in Albanien verabschiedet - ein Dokument, das ihre Rechte endlich auf einen europäischen Tisch legt.
Die Resolution, eingebracht von der Mazedonischen Allianz für Europäische Integration, deren Vorsitzender Vasil Sterjovski zugleich EFA-Delegierter ist, ist keine symbolische Erklärung. Sie fordert von den albanischen Behörden und den EU-Institutionen konkret: Unterricht auf Mazedonisch überall dort, wo Bedarf besteht, Mechanismen für faire politische Vertretung - einschließlich garantierter Parlamentssitze - und nachhaltige wirtschaftliche Investitionen in den Minderheitenregionen.
Das Dokument geht noch weiter: Es verlangt eine stärkere Unabhängigkeit des Komitees für nationale Minderheiten, freie und international überwachte Selbstbestimmungsprozesse einschließlich Volkszählungen sowie die Ratifizierung der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen. Mit anderen Worten - alles, was eine Minderheit haben sollte und lange nicht hatte.
Im Kontext verweist die Resolution offen auf äußere politische Einmischung, besonders aus Bulgarien, und auf Unregelmäßigkeiten bei Volkszählungen, die das Recht auf Selbstbestimmung untergraben. Die Frage ist nun, was nach der Abstimmung in Gandia folgt: Bleibt eine solche Resolution ein Papier, oder stellen sich Skopje und Brüssel tatsächlich hinter die Forderungen nach Bildung, Vertretung und einer fairen Volkszählung? Die Anerkennung der Rechte ist der erste Schritt - doch den echten Unterschied macht für die Minderheit in Albanien erst ihre Umsetzung vor Ort.
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