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83 Jahre seit dem Massaker von Vatascha: zwölf junge Leben, die Mazedonien nicht vergisst

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83 Jahre seit dem Massaker von Vatascha: zwölf junge Leben, die Mazedonien nicht vergisst

Es gibt Daten, die Mazedonien nicht vergisst, und der 16. Juni ist eines davon. Am heutigen Tag, vor 83 Jahren, ereignete sich das Massaker von Vatascha - ein Verbrechen aus dem Zweiten Weltkrieg, bei dem junge Menschen aus dem Dorf Vatascha bei Kavadarci erschossen wurden. Zwölf junge Leben erloschen, und die Erinnerung an sie ist bis heute tief im kollektiven Bewusstsein verankert.

Das Ereignis fand 1943 statt, zur Zeit der faschistischen Besatzung, als der Widerstand des mazedonischen Volkes mit der Kugel bestraft wurde. Der Ort der Erschießung, die Lokalität Moklište bei Kavadarci, ist seit Jahrzehnten ein Ort der Ehrung - jedes Jahr werden dort Blumen niedergelegt, und er erinnert an den Preis, den die Generationen vor uns zahlten.

Das Begehen solcher Jahrestage ist nicht bloß eine Zeremonie. Es ist eine Erinnerung daran, dass die Freiheit, von der wir heute so leichthin sprechen, nie kostenlos war. Die zwölf jungen Menschen aus Vatascha hatten nicht die Wahl, alt zu werden - und gerade deshalb verdient ihre Geschichte erzählt zu werden, nicht als verstaubte Seite aus einem Lehrbuch, sondern als lebendige Mahnung. Denn ein Volk, das seine Vergangenheit vergisst, lässt am leichtesten zu, dass sich Geschichte wiederholt.