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Der Fall Generalstab: Verteidigung behauptet Budgetplünderung aufgedeckt, Staatsanwalt schweigt

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Der Prozess im Fall "Generalstab" wurde in Belgrad fortgesetzt, wobei die Verteidigung von Kulturminister Nikola Selaković behauptet, "eine ungeheuerliche Plünderung und Abschöpfung von Geldern aus dem Staatshaushalt" aufgedeckt zu haben. Skandalöse Erkenntnisse, sagt Anwalt Vladimir Đukanović - aber hört die Staatsanwaltschaft zu?

Selaković und drei weitere Angeklagte sind wegen Amtsmissbrauchs und Dokumentenfälschung angeklagt, im Zusammenhang mit der Aufhebung des Denkmalschutzes des Generalstabsgebäudes. Die Verteidigung behauptet, eine interne Revision habe institutionelle Korruption aufgedeckt - doch der Staatsanwalt habe nicht auf die Informationen reagiert.

Etwa dreißig Demonstranten versammelten sich vor dem Gericht - deutlich weniger als bei früheren Verhandlungen. Auf dem Balkan haben institutionelle Skandale ein Verfallsdatum: stürmisch am Anfang, still bis zum Urteil.