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Fenerbahçe ins Final Four nach einer Heldennacht: Kaunas fällt mit 94:90 in der Verlängerung

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Fenerbahçe zieht ins Final Four der EuroLeague auf die schwerste mögliche Weise ein - durch die Verlängerung, auswärts in Kaunas, gegen ein Žalgiris, das nicht nach Hause wollte. 94:90 im fünften Spiel, die Serie 3:1 für den türkischen Meister und ein Ticket zum charakterreichsten Turnier des europäischen Basketballs.

Das Spiel war alles, was der Balkan an der EuroLeague liebt - wechselnde Führungen, Spannung bis in die letzten Sekunden und eine schwere Anspannung zwischen zwei Klubs, die um mehr kämpfen als bloß einen Platz im Halbfinale. In der regulären Spielzeit sah es so aus, als würde Žalgiris durchhalten, doch Fener fand am Ende in den letzten fünf Minuten der Verlängerung genug, um zu schließen.

Die Helden des Siegers hatten Namen und Zahlen. Talen Horton-Tucker beendete das Spiel mit 21 Punkten und 6 Rebounds, Wurfquote 8/14. Hem Birch war dominant in der Zone - 21 Punkte und 13 Rebounds, Double-Double in dem Moment, in dem die Serie nach dem Center verlangte. Wade Baldwin IV legte zum Abschluss weitere 14 Punkte drauf.

Žalgiris gab nicht leicht auf. Sylvain Francisco beendete das Spiel mit 23 Punkten und 11 Assists - Zahlen, die an normalen Abenden gereicht hätten. Ažuolas Tubelis 16 Punkte, Edgaras Ulanovas 15. Das litauische Team verlor nicht, weil es schlecht spielte, sondern weil Fener im entscheidenden Moment einen Punkt besser war.

Für Fener ist das die Bestätigung, dass die Investition in den türkischen Basketball keine Verschwendung ist. Für die EuroLeague bekommt das Final Four ein weiteres Team mit lauter Fanbasis, die weiß, was ein Finale ist. Die Frage lautet nun simpel - wer wird Feners Halbfinalgegner, und wiederholt sich der Klassiker des vergangenen Jahrzehnts.