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Aston Villa nach 44 Jahren in einem Europa-Finale: McGinn schließt Forest mit Doppelpack

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Aston Villa kehrt zurück, wo es vier Jahrzehnte nicht war. Mit 4:0 gegen Nottingham Forest im Villa Park (insgesamt 4:1) erkämpft sich der Klub aus Birmingham nach 44 Jahren das erste Europa-Finale. Auf der anderen Seite wartet SC Freiburg, und der Pokal ist der der Europa League.

Held des Abends ist John McGinn. Der schottische Mittelfeldspieler brach den Gästen mit zwei Toren in den letzten fünfzehn Minuten das Herz - der erste ein eruptiver Schuss in den langen Winkel in der 77. Minute, der zweite nur drei Minuten später, um die Geschichte zu schließen. Eine Kapitänsleistung in dem Moment, in dem der Klub seinen Anführer am meisten brauchte.

Bis dahin war das Spiel bereits unter Kontrolle der Gastgeber. Ollie Watkins traf in der 36. Minute nach einer Kombination mit Emi Buendía, und der Argentinier verdoppelte die Führung per Elfmeter nach einem Foul an Pau Torres. Forests Torhüter Stefan Ortega hielt seine Mannschaft früh im Spiel mit einer Parade nach einem Torres-Kopfball am Leben, mehr aber konnte er nicht tun.

Emiliano Martínez auf der anderen Seite hatte nur einmal etwas zu tun - als Chris Wood frei vor ihm auftauchte, schloss der argentinische Keeper schnell die Winkel. Forest spielte wie eine Mannschaft, die wusste, dass das Duell längst verloren war.

Für die Villa-Fans ist das eine Generationennacht. Das letzte Europa-Finale spielte der Klub 1982 - Europapokal der Landesmeister gegen Bayern München, als Peter Withe das einzige Tor erzielte. Seitdem ist ein jugoslawischer Staat vergangen und der Balkan hat drei Übergänge erlebt.

Das Finale folgt. Freiburg ist weder auf dem Papier noch in Las Vegas Favorit, aber Endspiele haben ihre eigene Logik. Die Frage für Villa lautet jetzt schlicht: Lässt diese Generation die Geschichte sich wiederholen, oder schreibt sie ihre eigene?