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Überzeugt, Macron sei gestürzt, eröffnete ein 82-Jähriger das Feuer auf die Gendarmerie in Frankreich

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Überzeugt, Macron sei gestürzt, eröffnete ein 82-Jähriger das Feuer auf die Gendarmerie in Frankreich

Manchmal genügt ein einziger Wahn, um eine ruhige Nachbarschaft in eine Kriegsszene zu verwandeln. In Frankreich kam ein 82-jähriger Mann bewaffnet aus seinem Haus, überzeugt, Präsident Emmanuel Macron sei gestürzt und eine Revolution habe begonnen - und eröffnete das Feuer auf die Gendarmerie.

„Macron ist gestürzt, die Revolution hat begonnen!“, rief der alte Mann, als er auf die Straße trat. Beunruhigte Nachbarn riefen die Sicherheitskräfte, doch als die Gendarmen eintrafen, gab er, statt sich zu ergeben, drei Schüsse in ihre Richtung ab und verletzte zwei Beamte an den Beinen. Die Kräfte erwiderten das Feuer, und der alte Mann, vermutlich an der Hand verletzt, zog sich zurück und verbarrikadierte sich im Keller seines Hauses.

Nach einer kurzen Belagerung überwältigten Spezialeinheiten ihn ohne weitere Opfer. Die beiden verletzten Gendarmen wurden ins Krankenhaus gebracht - ihr Leben ist nicht in Gefahr -, und der Verdächtige erhielt medizinische Hilfe für die Verletzung an der Hand. Es wurde eine Ermittlung wegen versuchten Mordes an Amtspersonen eingeleitet, mit angeordneter psychiatrischer Begutachtung.

Hinter der Absurdität der Szene verbirgt sich eine traurigere Wahrheit. Ein 82-jähriger Mann, isoliert und überzeugt von einer Verschwörung, die nicht existiert, griff zur Waffe wegen etwas, das nur in seinem Kopf lebte. In einer Zeit, in der Desinformation und Verschwörungstheorien schneller reisen als die Wahrheit, ist dies nicht nur die Geschichte eines verwirrten alten Mannes - sondern die Frage, wie sehr die Realität jenen entgleitet, die allein mit einem Bildschirm und ihrer Angst leben.