Ein Kindergarten für 130 Kinder in Kozle: Teil der Antwort auf die demografische Frage - wenn er rechtzeitig öffnet
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12.04.2026
Frankreich schmilzt, und das im wörtlichen Sinn. 35 Regionen stehen unter rotem Alarm - der höchsten Warnstufe - und die Hitze trifft rund drei Viertel der Bevölkerung. Die Temperaturen klettern auf 41 Grad, Züge fallen aus, Schulen schließen, und im Land des Weins ist sogar Alkohol verboten worden.
Gerade dieses Verbot sagt am meisten über den Ernst der Lage. Während des traditionellen Musikfestivals "Fête de la Musique", das im Vorjahr allein in Paris rund zwei Millionen Menschen anzog, ordneten die Behörden an, bei staatlichen Veranstaltungen keinen Alkohol auszuschenken. Der Grund ist praktisch, nicht moralisch: "um die Notdienste und das Gesundheitswesen zu entlasten, damit sich das medizinische Personal auf die Schwächsten konzentrieren kann", teilten die Behörden mit. Wenn ein Staat dir beim größten Sommerfestival das Getränk wegnimmt, weißt du, dass es ernst wird.
Parks und Gärten in Paris bleiben die ganze Nacht offen, damit die Menschen etwas Kühle finden, und Meteorologen geben zu, dass sie nicht wissen, wie lange die Hitzewelle dauern wird. Die Ungewissheit ist fast schlimmer als die Hitze selbst - man kann sich nicht auf etwas vorbereiten, dessen Ende niemand sieht.
Und während Frankreich wegen 41 Grad den Notstand ausruft, wird auf dem Balkan ein Sommer mit solchen Temperaturen langsam zur Normalität, über die niemand etwas ausruft. Bei uns gibt es keine roten Alarme, keine nachts geöffneten Parks, kein Alkoholverbot - nur den Rat, Wasser zu trinken und die Mittagssonne zu meiden. Die Frage ist nicht, ob diese Hitze auch uns erreicht, sondern ob wir überhaupt darauf vorbereitet sind, wenn selbst Frankreich mit all seinen Ressourcen kaum atmet.
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